Wann Heimat aufhört

Es ist ein lauwarmer Frühlingstag im Jahr 1975. Klaus hält einen Füllfederhalter in der Hand. Schwarze Tinte, weißes Papier. Eine letzte Unterschrift, und der Hof gehört ihm. 50 Jahre später sitzt er noch immer hier, im selben Haus, zwischen denselben Wiesen. Nur das Leben um ihn herum ist leiser geworden, unsicherer.
Klaus weiß genau, wann der erste Frost kommt, wann der Schnee liegen bleibt, wann man das letzte Mal Wasser aus dem Brunnen holen sollte. Es ist ein Wissen, das sich nicht aufschreiben lässt und das mit ihm verschwinden wird.
In Südtirol verschwinden jedes Jahr rund 130 Bauernhöfe. Viele stehen leer, weil niemand bleibt. Auch der Klotzhof in Moos im Passeiertal (2.000 Einwohner) ist einer dieser Orte, die langsam ihre Stimmen verlieren. Klaus ist 82 Jahre alt, der älteste Bauer der Gemeinde, wo die Timmelsjochstraße Italien mit Österreich verbindet. Er und sein Bruder sind die Letzten der Familie, die hier noch leben. Der Klotzhof, 1807 gebaut, erzählt vom Ende einer Generation und vom Festhalten an einem Leben, das sich still in die Geschichte einschreibt.

März 1940
Mitten in der Nacht wird die Stille plötzlich von einem trockenen, ohrenbetäubenden Schlag zerrissen. Der Boden, so ist es bei Felssprengungen, bebt, die Wände knarzen. Sekunden später stürzt der Felsen über die Wand hinab. Seit Tagen macht das Militär an der Felswand hinter dem Bauernhof Sprengungen. „Sie sind gekommen und haben gesagt: Aufstehen, hinaus“, erinnert sich Klaus an die Worte seiner Mutter. „Dann sind wir mit Sack und Pack ins Dorf hinuntergelaufen.“ Heute steht dort, wo gesprengt wurde, ein modernes Glashaus: das Bunkermuseum.
Zwischen März 1940 und Sommer 1942 ließ Benito Mussolini, der faschistische Diktator, in Moos in Passeier sechs Bunker errichten. Das „Sbarramento di Moso“ sollte das Timmelsjoch gegen einen möglichen deutschen Angriff sichern – eine Befestigungsanlage gegen den eigenen Verbündeten.
Alle Bunker blieben Rohbauten, ungenutzt, geschlossen, noch bevor der Krieg endete. Für Familien wie die von Klaus waren sie jedoch alles andere als bedeutungslos. Die Sprengungen rissen nicht nur Fels aus der Wand, sondern rüttelten am Leben jener, die nur wenige Meter entfernt verunsichert versuchten, ihre Tage zu bewältigen – unter Staubwolken, die tagelang nicht verflogen.
November 2025, 16:42 Uhr
Draußen ist es bereits dämmrig. Der Himmel über Moos färbt sich in ein mattes Blau, das langsam ins Grau kippt. Kaum noch erkennt man die schwere Tür, die in den unteren Teil des Heustadels führt. Mit einem leisen Klicken legt Klaus den Schalter für das Licht im oberen Stock um. Draußen vor dem Stadel deckt er einen Siloballen ab – ein Stück Sommer, konserviert für den Winter.
Das Siloheu stammt von seiner eigenen Wiese. Im Sommer hat er es gemäht und später pressen lassen, jetzt sticht er es mit der Heugabel wieder auf. Immer so viel, wie seine fünf großen Kühe und sein Kälbchen für den Abend und den nächsten Morgen brauchen.
Die Bewegung ist ruhig, entschlossen, vertraut. Nichts daran wirkt hastig. Bevor er ins Innere des Stadels weitergeht, füllt er eine Kanne mit Stroh. Durch die Holzbalken dringt der Klang der Kirchenglocken, die nicht weit vom Hof im großen Kirchturm hängen und von links nach rechts schwingen. Ein Geräusch, das er seit 82 Jahren hört und das sich nie verändert hat.

1960 – Früher Morgen
Als Klaus die Tür leise hinter sich zuzieht, um niemanden zu wecken, ist die Luft noch frisch, beinahe scharf. Es ist einer dieser frühen Morgen, an denen das Dorf noch schläft, aber die Berge schon wach sind. Er ist gerade 17 geworden.
Vor ihm liegt ein kurzer Weg. Kaum ein paar Minuten zu Fuß, und schon ragt das auffälligste Wahrzeichen des Ortes vor ihm auf. Der 52 Meter hohe Spitzturm der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt schneidet dunkel in den frühen Morgenhimmel. Die Turmuhr zeigt kurz vor fünf. „Buh“, denkt Klaus, „gerade noch pünktlich.“
Wie jeden Morgen bringt er um Punkt fünf Uhr das schwere Gemisch aus Kupfer und Zink, die Glocken, zum Schwingen. Marienläuten nennt man das. Der Klang ist tief, warm. Er rollt über das ganze Tal, als würde er jeden Hof kurz berühren.
Zehn Jahre lang macht Klaus das, Tag für Tag. Er hat nie verschlafen, nie die Zeit verpasst. Und ein Teil davon ist nie weggegangen. Denn auch heute noch steht Klaus jeden Morgen um fünf Uhr auf – egal ob Montag oder Sonntag, Sommer oder Winter. Ohne Wecker und vor allem ohne Schlummertaste.
November 2025, 16:54 Uhr
Klaus hat inzwischen das Silo im Inneren des Stadels durch einen kleinen Schacht nach unten geworfen. Im unteren Teil des Stadels ist es kühl, nur der Lichtkegel einer Lampe fällt über das alte Holz.
Klaus steht im Heustock, die Heugabel wieder in der Hand. Mit einem kräftigen Ruck sticht er in den festen Block, der über Monate unter seinem eigenen Gewicht zusammengesackt ist. Mit jedem Stoß wirbelt feiner Staub auf, der in der Luft hängt und das Licht bricht.
„Es bilden sich Klumpen, und durch das Auflockern wird auch der Staub aus dem Heu geschüttelt“, erklärt Klaus. Er blinzelt, rückt die Schutzbrille zurecht, damit ihm nichts in die Augen kommt.
Sechs „Puschn“ braucht er heute Abend. Sechs „Puschn“, die seit Jahrzehnten denselben Weg nach unten nehmen.
Der Staub schmeckt trocken auf der Zunge, mischt sich mit dem Geruch von Sommer. Er lockert das Heu mit den Händen weiter auf, reibt die Stränge auseinander, bis sie weich nachgeben. Dann schiebt er die aufgelockerte Masse mit den Unterarmen zusammen, presst sie fest an seinen Körper und formt daraus ein Bündel – einen „Puschn“.
Wenn Klaus sagt, er „mocht an Puschn“, meint er damit, dass er eine Portion Heu für die Fütterung vorbereitet. Der Stadel füllt sich mit diesem feinen Staubnebel, der im Licht glitzert, als wäre die Luft selbst alt geworden.
Sechs „Puschn“ braucht er heute Abend. Sechs „Puschn“, die seit Jahrzehnten denselben Weg nach unten nehmen. Sie zeigen, dass hier jemand lebt, der nie aufgehört hat, das zu tun, was er gelernt hat, als er kaum größer war als ein Heuballen.
Herbst 1950
Die Schule hatte gerade erst begonnen, doch einige der älteren Schüler kamen schon gar nicht mehr, erinnert sich Klaus. Er gehört nicht zu ihnen. Er sitzt im kleinen Schulraum neben der Kirche. Der Raum ist eng, der Ofen kalt. Die Lehrerin ist streng, so hat er es erlebt – härter als notwendig – und sie nutzt ihre Hände öfter als ihre Worte.
Klaus stottert manchmal. Ein kleines Stolpern im Satz. Doch für sie ist es Grund genug, ihn nicht leiden zu können. „Es waren immer so vier, fünf“, sagt Klaus und nickt leicht, „die sie nicht leiden konnte. Viele sind dann gar nicht mehr zur Schule gekommen.“ Einmal jedoch gab es einen Lehrer, an den er sich gern erinnert. „Bei dem haben wir wirklich viel gelernt“, sagt Klaus leise. Dann hebt er den Blick, als sähe er ihn noch vor sich. „Er ist beim Bergsteigen verunglückt.“
November 2025, 17:07 Uhr
Als das letzte Büschel fertig ist, klopft Klaus sich den Staub von den Armen, greift nach der Heugabel und nickt zufrieden. Dann öffnet er die erste der kleinen Holzluken im Boden. Warmes Stalllicht steigt von unten herauf, darunter wartet schon die erste Kuh. Sie hebt den Kopf, schiebt ihre raue, graue Nase gegen den Rand des Futtertrogs, als wisse sie genau, was jetzt kommt.
Klaus lässt den „Puschn“ hinuntergleiten. Er landet weich, und das Tier schnaubt zufrieden. Dann geht er zur nächsten Luke. Und zur nächsten. Jede öffnet sich mit demselben vertrauten Geräusch.
Als er bei der letzten Luke ankommt, blickt unter ihm das Kälbchen hinauf, kleiner, ungeduldiger, die Ohren leicht nach vorne gestellt. Klaus greift nach dem kleinsten „Puschn“ und lächelt – mehr mit den Augen als mit dem Mund. Er senkt die Stimme, als würde er mit einem Kind sprechen: „So, jetzt geben wir noch dem Kleinen etwas zu kauen.“

als er kaum größer war als ein Heuballen.
Frühjahr 2014
Auf dem Markt drängen sich die Menschen. Klaus aber erinnert sich, wie er vor etwas Größerem stand. Die Arme verschränkt, die Stirn in Falten gelegt, auf den blauen Traktor blickend, der im Morgenlicht glänzt.
„Nein, nein … das ist zu viel“, hat er wohl gemurmelt. Doch bevor er geht, wirft er dem Traktor noch einen letzten Blick zu. Ein Jahr später steht Klaus wieder vor demselben Modell. Der Markt ist ein anderer, aber der Traktor ist derselbe. Das Blau leuchtet noch immer wie frisch gestrichen. Klaus verschränkt die Arme, überlegt, runzelt die Stirn. „Er war auch noch in meiner Lieblingsfarbe“, erzählt er und muss ein wenig schmunzeln.
Wenige Minuten später schüttelt er dem Besitzer des Standes die Hand. Fünf Jahre später ist der Traktor abbezahlt. „Es war eine gute Entscheidung“, sagt Klaus heute, „vielleicht sogar eine der besten meines Lebens.“
„Schaut! Der Klaus kommt! Der Klaus mit seinem Traktor!“
Der neue Traktor schafft alles, was der alte nicht mehr geschafft hat. Er fährt über die steilsten Wiesen, zieht Lasten, für die es früher vier Männer gebraucht hätte. „Heute schafft man mehr allein“, meint Klaus. Das Schönste am Traktor aber ist etwas ganz anderes. Die Kinder im Dorf sind verrückt nach Klaus und seinem blauen Traktor. Wenn Klaus vormittags auf die Wiese neben dem Kindergarten fährt, dauert es nur Sekunden, bis ein Dutzend kleiner Füße zum Zaun rennt.
„Schaut! Der Klaus kommt! Der Klaus mit seinem Traktor!“
Und wenn man sieht, wie Klaus lächelt, während er die Kinder nachahmt, wenn dieses warme Strahlen in seinen Augen liegt, ist man sich nicht sicher, wer sich mehr freut: die Kinder oder der alte Bauer mit seinem blauen Traktor – und inzwischen auch seinem blauen Auto.
November 2025, 17:15 Uhr
Wenn man vom Stadel in den Stall hinunterkommt, kann man durchatmen. Draußen liegt bereits Frost in der Luft. Doch hier, zwischen den Kühen, ist es warm. Klaus kniet schon neben der ersten Kuh. Sie beißt genüsslich ins Heu, als wisse sie genau, dass alles seinen gewohnten Lauf nimmt. Mit einem Papiertuch säubert Klaus ihr Euter, die Bewegung ruhig und vertraut, bevor er die Melkmaschine anlegt.
Kurz darauf prasselt der erste Milchstrahl in die silberne Kanne, dann der nächste – ein vertrautes Pochen. Die Kuh hat ihr ganzes Leben mit Klaus verbracht. Wie viele seiner Kühe zieht er sie selbst groß, Jahr für Jahr, Generation um Generation.
Wenige Minuten später kniet Klaus wieder neben ihr. Mit einer kleinen Taschenlampe beleuchtet er die Schläuche der Melkmaschine und beobachtet genau, wann kein Tropfen mehr kommt. Dann füllt er die warme Milch in eine frische Kanne um und bringt sie dem Kälbchen, das schon ungeduldig mit dem Kopf nickt.

Kaum legt Klaus das Gerät der nächsten Kuh an, setzt wieder dieses gleichmäßige Pumpen ein. Ein Klang, der schwer zu beschreiben ist, aber in diesem Stall wie ein Herzschlag wirkt. Diesmal ist es die Nervösere der beiden Kühe, die Klaus heute melken wird. Sie tritt ein wenig, schnaubt, bewegt sich. Doch Klaus spricht ganz ruhig mit ihr.
„Schh … geht schon, alles gut“, flüstert er, während seine Hand über den breiten Rücken streicht. Seine Stimme ist warm, beruhigend, ein wenig rau. Und so bekommt schließlich auch das zweite Kälbchen, erst ein paar Tage auf der Welt, seine Milch. Klaus bleibt noch eine Weile bei ihm stehen, hält die Kanne leicht schräg, damit das Kleine vor lauter Begeisterung nicht alles verschüttet.
Weihnachten 1965
Manche Traditionen ändern sich nie. Das Räuchern am 5. Januar ist einer dieser Bräuche – alt, vertraut, beinahe heilig. Früher war auf dem Klotzhof die kleine Küche voller Menschen. Betend zog die ganze Familie durch das Haus: durch die Stube, die Kammern, bis zu den Tieren. Der Rauch legte sich auf jeden Balken, in jede Fuge, über jedes Fell.
Heute zieht Klaus noch immer hinaus über den Hof. Nur ist der Zug kleiner geworden. Keine Schwestern mehr, keine Eltern. Nur er und sein Bruder. „Früher war es viel lebhafter“, sagt Klaus und lächelt ein wenig müde. Dann hält er inne. „Jetzt, wenn man fast nur noch allein ist, dann …“
Die Pause hängt schwer in der Luft. „… ist es toter“, flüstert er schließlich. Klaus hat keine Familie im klassischen Sinn. Einmal, sagt er, war er verliebt, richtig verliebt. Doch damals war der Hof etwas, das viele Frauen nicht wollten. Sie hat sich gegen das Bauernleben entschieden – und damit gegen ihn.
In Südtirol war es jahrzehntelang ein Muster: Frauen suchten soziale Sicherheit, Aufstieg, ein Leben ohne Stallgeruch und schwere Arbeit. Lehrer, Handwerker, Hoteliers – das galt als Zukunft. Ein Bauer dagegen? Für viele bedeutete das Enge, Abhängigkeit, Stillstand.
Soziologen nennen es die weibliche Landflucht. Während der Hoferbe bleiben musste, gingen die Schwestern, die Nichten, die jungen Frauen ins Tal oder in die Stadt.
November 2025, 17:37 Uhr
Kaum hat das Kälbchen die letzte warme Milch geschluckt, ist Klaus schon wieder in Bewegung. Es wirkt, als sei sein Körper an diesen Ablauf gebunden wie an eine innere Uhr. In seinen Händen liegen jetzt mehrere Bürsten – grobe, feine, harte, weiche. Werkzeuge, mit denen er seine Kühe so sorgfältig striegelt, als wären sie Tiere aus einem Bilderbuch.
Mehr als acht Generationen haben hier gelebt, geliebt, gelacht und gekämpft.
Das Fell glättet sich unter seinen Bewegungen, wird dunkel, glänzend, fast seidig im flackernden Licht des Stalls. Das macht er jeden Abend. Und jeden Morgen. Erst danach bekommen die Kühe das Silofutter, das Klaus am Anfang seines Stallrundgangs vorbereitet hat. Dann öffnet er die große Holzluke. Mit einem kurzen metallischen Rutschen gleiten Hunderte kleine Getreidenudeln nach unten in das Fass. Es ist eine Mischung aus Gerste und Weizenklee, die er für jede Kuh einzeln abwiegt.
Zum Schluss verschwindet Klaus für ein paar Minuten in der Melkkammer. Dort riecht es nach Schwimmbad, nach heißem Wasser, Reiniger und Metall. Mit ruhigen, routinierten Bewegungen reinigt er die Kannen, die Schläuche und die Melkmaschine. Denn auch das gehört zum Bauer-Sein.
1562
Moos ist noch kein Dorf, nur eine Handvoll Häuser, kaum zehn an der Zahl. Sie ducken sich um die kleine Kirche und die wilde Passer. Doch schon hier taucht der Hof erstmals in Urkunden auf: „Mosguet unter der Gasse“ oder eben „Klotzhof“, wie ihn die Menschen im Dorf heute noch nennen.
Im März 1810 beginnt die Geschichte jener Familie, die bis heute auf dem Hof lebt. Johann Schwarz, der Großvater von Klaus, kauft das Anwesen. Johanns Frau ist Hebamme – ein Beruf, der Nähe zum Dorf verlangt. Da eignet sich das Haus, das noch heute das Herz des Klotzhofs bildet.
Im Mai 1975 übernimmt schließlich Nikolaus Schwarz das Klotzgut. Die meisten allerdings kennen ihn hier nur als Klotz Klaus. Der Name Klotz ist so alt wie die Mauern selbst und noch tiefer verwurzelt als sein Besitzer. Mehr als acht Generationen haben hier gelebt, geliebt, gelacht und gekämpft.
Heute sind nur noch zwei geblieben. Und wenn Klaus eines Tages nicht mehr jeden Morgen um fünf Uhr aufsteht, um das Vieh zu versorgen, wird nicht nur ein Stall still. Vielleicht hört dann auch ein Stück Heimat auf.
Text und Fotos: Fabian Pircher und Annalena Gufler


Gabriel-Grüner-Schülerpreis
Das Projekt von ff, Agentur Zeitenspiegel, Pädagogischer Abteilung des Landes und Bildungsausschuss der Gemeinde Mals richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Oberschule (4. Klasse) aus ganz Südtirol. Sie lernen dabei, wie man eine Reportage in Wort und Bild verfasst. In diesem Jahr haben neun Teams eine Reportage erstellt. Eine Jury (aus Journalistinnen und Journalisten, die beim Stern arbeiten, bei Geo oder der Agentur Zeitenspiegel oder bei ff wie Georg Mair) wählt die beste Reportage aus: In diesem Jahre war es die Reportage über Klaus, den letzten Bauern am Klotzhof in Moos in Passeier, von Annalena Gufler und Fabian Pircher, beide 18, von der Landesberufsschule Gutenberg für Handel und Grafik. Der Lohn: 1.000 Euro und ein Praktikum beim Stern in Hamburg und bei ff.
Annalena Gufler experimentiert gerne mit Fotografie, liebt Grafikdesign, probiert neue Rezepte aus und ist gerne in den Bergen unterwegs. Fabian Pircher liebt es kreativ, beim Designen von Grafiken mit der Kamera oder in der Welt der Musik. „Die Workshops“, sagen die beiden, „waren für uns eine Erfahrung, die uns fachlich wie persönlich unglaublich bereichert hat.“
INFO veröffentlicht in den nächsten Wochen die Reportagen der Schülerinnen und Schüler.




