„Familienfenster“: wenn sich Perspektiven öffnen

Donnerstag, 9.4.2026

Das Projekt Familienfenster” begleitet den Kindergarten St. Michael durch das ganze Bildungsjahr. Es öffnet den Alltag für Familien, macht ihn zugänglich und lädt dazu ein, ihn aktiv mitzugestalten. Mit ihren Interessen, Fähigkeiten und Erfahrungen bereichern die Familien das Lernen der Kinder auf vielfältige Weise.

Bildungspartnerschaft mit den Familien ist eine zentrale Säule unserer Bildungsarbeit: Sie macht für alle am Bildungsprozess Beteiligten transparent, wie Lernen gelingt, und ermöglicht einen direkten Einblick in den Spiel- und Lernalltag der Kinder. Indem der Kindergarten sich nach außen öffnet, erweitern sich die Bildungsmomente und es ergeben sich Chancen, die Bildungsqualität gemeinsam zu stärken. Bildungspartnerschaft leben wir in unterschiedlichen Formen und Formaten. So vielfältig wie die Kinder und Familien sind auch die „Familienfenster“, die wir gemeinsam genießen dürfen. So sind Eltern bereits in den Kindergarten gekommen, um gemeinsam in Bilderbuchabenteuer unterschiedlicher Sprachen einzutauchen oder ein Bewegungsangebot der besonderen Art zu gestalten. Eltern haben uns beim Winden des Adventkranzes unterstützt, waren beim Kinderschminken zu Fasching tatkräftig am Werk und bringen ihr handwerkliches Geschick ein, indem sie reparaturbedürftiges Spielzeug wieder einsatzbereit machen, Kerzen recyceln und vieles mehr.

Ein besonderes, für alle spannendes „Familienfenster“-Erlebnis hat kürzlich viel Farbe, Kreativität und partizipatives Tun in unseren Kindergarten gebracht. Eine Mutter, die als selbstständige Künstlerin tätig ist, hat eine Woche lang mit den Kindern Tapeten gestaltet. Mit Pinseln, Spachteln, Schwämmen, Kleister und unterschiedlichen Acrylfarben wurde großflächig gearbeitet. Dass die kleinen Künstlerinnen und Künstler ihre kreative Ader und Gestaltungsfreude nach Herzenslust ausleben konnten, ist nicht zu übersehen: Der gesamte Kindergarten ist mit farbenfrohen Werken tapeziert, von denen jedes einzelne seine ganz eigene Geschichte erzählt.

Das Projekt „Familienfenster“ macht sichtbar, spürbar und erlebbar, wie Verantwortung für einen vielfältigen Bildungsalltag der Kinder von Pädagoginnen bzw. Pädagogen und Familien gemeinsam getragen wird. So werden Eltern als Bildungspartner für die Bedeutsamkeit des Spiels und für die Lern- und Entwicklungsprozesse der Kinder sensibilisiert. Die Kinder ihrerseits erleben Zugehörigkeit und Vertrauen, wenn der Kindergarten zum Ort wertschätzender Begegnungen zwischen familiären und außerfamiliären Bezugspersonen wird.

Bildungsmomente hinterlassen Spuren – auf dem Papier und im Leben

Kindergarten St. Michael Eppan

„Stark im Alltag, klar in der Haltung“

Donnerstag, 23.7.2026

Der Abschlussfortbildungstag bot rund 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für Integration Gelegenheit zum Rückblick, zum Austausch und zur Reflexion eines Berufs, der für gelingende Inklusion im Bildungsalltag unverzichtbar ist.

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Der Kampf gegen uns selbst

Dienstag, 21.7.2026

Wie beeinflussen unsere Gedanken unser Leben? In ihrem Videobeitrag für den Schülerinnen- und Schülerpreis CLAUS 2026 setzt sich Julia Ninz mit mentaler Stärke auseinander und zeigt, wie wir lernen können, unsere Gedanken bewusst zu lenken.

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Lernwelten

  • Neugierig bleiben, Fragen stellen, mutig weiterwachsen
    Erfolgreicher Abschluss der diesjährigen Auflage der Sommerakademie „Sapientia Ludens“ – Lernräume, in denen junge Menschen ihre Interessen vertiefen, Kreativität entfalten und neue Stärken entdecken
  • Wenn der Schmerz bleibt
    Vera hat viele Operationen hinter sich. Ihr Leiden wird sie ein Leben lang begleiten. Trotzdem ist sie unendlich dankbar, am Leben zu sein.
  • Sportforum Mals: Internationaler Lehrgang der Superlative
    Zehntes Südtiroler Sportforum Mals bringt vom 25. bis zum 31. Juli rund 380 Sportlehrerinnen und Sportlehrer aus 21 Nationen nach Mals – 294 Kurseinheiten und neue Impulse für den Unterricht
  • Sprachenvielfalt als Stärke erleben
    Im Schuljahr 2025/2026 nahm die Mittelschule Albert Schweitzer an einem ganz besonderen Projekt teil, nämlich am #multilingualen Vorlesetag. Sie setzte damit ein Zeichen für Mehrsprachigkeit, kulturelle Vielfalt und das bereichernde Miteinander verschiedener Sprachen.
  • Lehrervertreterin aus Island: „Wohlbefinden der Schülerinnen und Schüler steht an erster Stelle“
    Im Juni nach Schulschluss empfing die Deutsche Bildungsdirektion eine Delegation aus Island. 28 Personen, die meisten von ihnen Lehrkräfte, aus einer Gesamtschule in Island informierten sich über das Südtiroler Bildungssystem.
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