Diözesen und theologische Hochschulen starten Social-Media-Kampagne für den Beruf der Religionslehrperson

Unter dem Namen „rethink religion“ starten erstmalig acht Partnerinstitutionen aus Diözesen und theologischen Hochschulen in Südtirol, Tirol, Vorarlberg und Salzburg im Juni 2026 eine gemeinsame Social-Media-Kampagne für den Beruf der Religionslehrperson.
Im Mittelpunkt der Social-Media-Kampagne steht der Instagram-Kanal instagram.com/rethink_religion, der auf die Landingpage www.rethink-religion.org aufmerksam machen will, auf der alle wichtigen Informationen sowie die Ausbildungswege präsentiert werden.
Hintergrund der Kampagne ist der wachsende Bedarf an Religionslehrpersonen: In den vier Regionen werden in den nächsten fünf Jahren rund 180, der aktuell über 2.400 Religionslehrerinnen und Religionslehrer pensioniert. Viele Schulen suchen bereits heute ausgebildete Religionslehrpersonen.
Religionsunterricht ist heute ein offener Lernraum für Austausch, Orientierung und kritische Auseinandersetzung. Er ist zeitgemäß, lebensnah und respektvoll gegenüber allen Religionen. Was er nicht ist: Dogmenpauken, Missionierung oder Frontalunterricht. Im Mittelpunkt stehen Fragen wie: Wer bin ich? Was zählt im Leben wirklich? Wie wollen wir zusammenleben?
Religionslehrerinnen und Religionslehrer gestalten diesen Raum kreativ und dialogorientiert. Sie begleiten junge Menschen in wichtigen Lebensphasen, greifen gesellschaftlich relevante Themen auf – von Algorithmus bis Zivilcourage – und leisten einen Beitrag zu Wertebildung und Persönlichkeitsentwicklung.
„rethink religion“ zeigt die Vielfalt des Berufs und die attraktiven Ausbildungswege – von der Primarstufe über die Sekundarstufe bis hin zu höheren Schulen auf.
Selina, 24, Religionslehrerin: „Religionsunterricht gibt den großen Fragen der Kinder Raum. Für mich ist dieser Beruf vor allem eines: sinnstiftend.“





