Bildungsdialog startet für die deutschsprachige Bildungswelt

Bildungsdialog soll mehr Freiraum schaffen

Montag, 17.11.2025

An Verbesserungen der Rahmenbedingungen im Bildungsbereich wird im Dialog gearbeitet: Bis Ende Dezember findet eine Online-Befragung der im deutschsprachigen Bildungsbereich Tätigen statt. Ein Bildungsgipfel soll im Frühjahr 2026 konkrete Maßnahmen vorstellen.

Ab Freitag, 14. November und bis zum 31. Dezember 2025 haben alle Mitarbeitenden der deutschsprachigen Südtiroler Bildungswelt die Möglichkeit, ihre Erfahrungen und Vorschläge einzubringen, um Unterricht und Verwaltung in Schulen und Kindergärten zu vereinfachen und zu verbessern. Die Ergebnisse dieser Online-Befragung werden im Anschluss besprochen und fließen in einen Impulsplan ein, der dazu beitragen soll, die Rahmenbedingungen der Bildungsarbeit zu verbessern. „Es geht darum auszumachen, was Schule und Kindergarten brauchen, um aufgrund komplexerer und sich verändernder Situationen gut arbeiten zu können“, hielt Bildungslandesrat Philipp Achammer fest. Gemeinsam mit Landeshauptmann Arno Kompatscher hatte Achammer den Bildungsdialog am 14. November vorgestellt.

Es geht darum, wie wir den Lehr- und Lernalltag einfacher gestalten können und wie wir mehr Freiraum für den Unterricht schaffen können, hob Bildungslandesrat Philipp Achammer bei der Vorstellung des Bildungsdialoges hervor.

Im Dialog zu verbesserten Rahmenbedingungen

Die Herausforderungen an den Schulen würden im Zuge der gesellschaftlichen Umwälzungen komplexer, hob Landeshauptmann Arno Kompatscher hervor. Neben den zur Verfügung gestellten Geldmitteln für eine reale Lohnerhöhung sollen im aktiven Dialog mit der Schulwelt die Rahmenbedingungen für Bildungsarbeit verbessert werden. „Es geht um das ‚Sowohl-als-auch’“, hielt der Landeshauptmann fest: Es brauche Lohnanpassungen, auch insgesamt aufgrund gestiegener Lebenshaltungskosten, dies gelte für den öffentlichen Dienst ebenso wie für die Privatwirtschaft. Im Bereich des Öffentlichen reiche vor allem in den Bereichen Pflege und Bildung die Inflationsanpassung nicht, dies sei auch bereits im Regierungsprogramm festgehalten, führte Kompatscher aus. Verbesserungen im Pflegebereich seien bereits umgesetzt, beim Lehrpersonal gehe es nun in die Verhandlungen, die Geldmittel würden mit 110 Millionen Euro jährlich für die nächsten drei Jahre bereits feststehen. Parallel dazu gelte es den Dialog für eine Verbesserung der Rahmenbedingungen zu starten: „Am Tisch sitzen dabei nicht nur der Landesrat, die Schulführungskräfte oder die Fachleute, sondern vor allem die Vertreterinnen und Vertreter der Lehrpersonen, die vor Ort tagtäglich den Unterrichtsalltag erleben“, sagte der Landeshauptmann und sicherte die volle Unterstützung der gesamten Landesregierung für diesen Dialog zu. Auch die italienische und die ladinische Bildung würden sich auf ähnliche und parallele Wege begeben, um auf die jeweiligen Bedürfnisse einzugehen.

Neben den zur Verfügung gestellten Geldmitteln für eine reale Lohnerhöhung sollen im aktiven Dialog mit der Schulwelt die Rahmenbedingungen für Bildungsarbeit verbessert werden, unterstrich Landeshauptmann Arno Kompatscher (l.), bei der Vorstellung des Bildungsdialoges mit Landesrat Achammer.

Bildungsgipfel im Frühjahr 2026

Man nehme den Wunsch nach einer Wiederaufnahme des Bildungsdialogs auf, hielt auch Bildungslandesrat Achammer fest: „Es geht darum, wie wir den Lehr- und Lernalltag einfacher gestalten können und wie wir mehr Freiraum für den Unterricht schaffen können.“ Nach dem Abschluss der Online-Erhebung werden die Maßnahmen von einer Expertengruppe (unter Einbindung von Lehrerverbänden) zu einem Plan erarbeitet, der im Frühjahr 2026 bei einem Bildungsgipfel vorgestellt werden soll.

LPA/ck / INFO Redaktion

Bildungsdialog startet für die deutschsprachige Bildungswelt

„Wir wollten Menschen eine Stimme geben, die sonst selten gehört werden“

Dienstag, 26.5.2026

Mit ihrer Reportage „Wann hört Heimat auf?“ gewannen Annalena Gufler und Fabian Pircher von der LBS Gutenberg den Gabriel-Grüner-Schülerpreis 2026. Im INFO-Interview sprechen sie über die Workshops, die Arbeit an ihrer Geschichte und darüber, was ihnen von der Begegnung mit dem ältesten Bauern von Moos in Passeier geblieben ist.

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    Eine Schule, die kurz vor dem Aus stand, gilt heute als Vorbild: In Mülheim an der Ruhr in Nordrhein-Westfalen hat Schulleiterin Nicola Küppers einen radikalen Wandel angestoßen – hin zu einer Schule, die Beziehung, Verantwortung und individuelle Förderung ins Zentrum stellt. Wie dieser Weg gelungen ist – und was andere daraus lernen können. 
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    Landesregierung genehmigt rechtliche Basis für Einrichtung und Durchführung der Spezialisierungslehrgänge für Inklusion und für die Grundausbildung für Lehrpersonen der Mittel- und Oberschulen
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