Schulprojekt „Clever gebaut“ – selbst entwickelte Spiele prämiert 

Dienstag, 16.5.2023

Die Siegerprojekte der Initiative „Clever gebaut“ für Mittelschülerinnen und Mittelschüler erhielten am 18. April eine Auszeichnung. 

Beim Schulprojekt „Clever gebaut“ beschäftigen sich Mittelschülerinnen und Mittelschüler mit speziellen Lösungsstrategien. Anhand eines Materialpaketes entwickelten sie im Team ein besonderes Spielzeug und konnten bei dieser Gelegenheit verschiedene Arbeitsbereiche eines Unternehmens kennenlernen: Sie versuchten sich als Designerin und Designer bei der Ausarbeitung der Spielzeugidee, befassten sich mit der technischen Gestaltung und handwerklichen Umsetzung und kümmerten sich um das Marketing. Dazu gehörte es unter anderem, ein passendes Logo zu kreieren. Auf diese Weise konnten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Aufgabengebiete eines Unternehmens ausprobieren und ihre individuellen Stärken kennenlernen. 

Beim Siegerprojekt „Black Hole“ handelt es sich um ein Spiel für vier Personen. Jeder Spieler und jede Spielerin bekommt zwei Spielfiguren. Ziel ist es, schnellstmöglich mit beiden Spielfiguren den Planeten Erde zu erreichen. Auf dem Weg dorthin treffen die Spielerinnen und Spieler auf Planeten, müssen verschiedene Aufgaben bewältigen und erreichen Sterne und Schwarze Löcher. Wenn eine Spielfigur in ein Schwarzes Loch fällt, muss sie zum Ausgangspunkt zurückkehren. Der Würfel, auf dem die Zahlen 1 bis 5 und ein Symbol abgebildet sind, entscheidet über die jeweiligen Spielschritte. Wird das Symbol gewürfelt, muss man so lange an einer speziellen Kurbel drehen, bis sich das nächste Loch im Spielfeld öffnet. 

Insgesamt fünf Mittelschulklassen nahmen am Projekt „Clever gebaut“ teil. Die Initiative wurde von der Pädagogischen Abteilung der Deutschen Bildungsdirektion im Zeitraum von November 2022 bis Jänner 2023 organisiert und begleitet.  

Bei der Prämierungsfeier am 18. April an der Landesberufsschule für Handel, Handwerk und Industrie „Christian Josef Tschuggmall“ in Brixen erhielten insgesamt fünf von den 20 eingereichten Spielen eine Auszeichnung. Ein weiteres Projekt bekam den Publikumspreis.  

An der Abschluss- und Prämierungsfeier nahmen neben den Schülerinnen und Schülern mit ihren Lehrpersonen auch die Direktorin der Pädagogischen Abteilung der Deutschen Bildungsdirektion Gertrud Verdorfer, der Projektkoordinator Christian Blaas von der Pädagogischen Abteilung der Deutschen Bildungsdirektion und Walter Pöhl, Vize-Direktor des Wirtschaftsverbandes Handwerk und Dienstleister (lvh.apa) und Elisabeth Mahlknecht, ebenfalls vom Wirtschaftsverband Handwerk und Dienstleister, teil. Projektkoordinator Christian Blaas freute sich über die Ergebnisse: „Für mich war es toll, anzusehen, wie getüftelt und gewerkelt wurde und wie die Jugendlichen im Team beeindruckende Spiele mit einem integrierten Mechanismus erstellt haben.“ 

(vh) 

„Wir müssen Schulen wirklich transformieren“

Mittwoch, 14.10.2026

Anne Sliwka kennt Schulsysteme von Kanada bis Neuseeland. Die Bildungswissenschaftlerin erklärt im INFO-Interview, warum gute Schulen keine Einzelkämpferinnen und Einzelkämpfer brauchen, weshalb Kinder erst ein solides Wissensfundament benötigen und wie Künstliche Intelligenz das Lernen verändert. Vor allem aber fordert sie: Schule darf nicht stehen bleiben.

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Ganz schön rot

Freitag, 9.10.2026

Mit viel Rot und einer neuen Lehrküche startet die Fachschule Haslach in einen neuen Abschnitt: Der moderne Lernraum soll praxisnahes Arbeiten, Genuss und Ernährungsbildung verbinden.

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Lernwelten

  • Glaziologie-Camp: Alpine Ökosysteme im Blick
    Oberschülerinnen und Oberschüler vertiefen im Nationalpark Stilfserjoch Landschaftsformen und Lebensräume im Hochgebirge – Initiative der Pädagogischen Abteilung der Deutschen Bildungsdirektion
  • Schule anders gedacht
    Die WFO „Franz Kafka“ in Meran geht neue Wege im Unterricht: Seit diesem Schuljahr ersetzen Module die bisherige Semesterstruktur, selbstgesteuertes Lernen bekommt mehr Raum. Damit sollen Jugendliche eigenständiger arbeiten und individuelle Lernwege ermöglicht werden. 
  • Musik kennt keine Grenzen
    Gemeinsam musizieren, sich ausprobieren und Teil einer Gemeinschaft sein: Bei „Musik ohne Grenzen“ kamen in der Musikschule Auer 18 Kinder und Jugendliche mit besonderen Bedürfnissen zusammen. Kursleiterin Verena Koler erklärt im INFO-Interview, was Musik ohne viele Worte ermöglichen kann und wie inklusive Angebote an den Musikschulen ausgebaut werden sollen.
  • Wurzeln stärken, Vielfalt erleben
    Kulturelle Erfahrungen prägen Kinder von Anfang an. Wenn Kindergärten Theater, Feste, Geschichten oder Musik in ihren Alltag einbinden, eröffnen sie einen lebendigen Zugang zur Welt – und stärken Neugier, Sprache und gegenseitigen Respekt.
  • Das Kindergarten- und Schuljahr 2026/2027 beginnt
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