Schulentwicklung

Pädagogische Abteilung und luxemburgisches IFEN planen engere Zusammenarbeit

Dienstag, 13.10.2026

Die Pädagogische Abteilung und das luxemburgische Institut IFEN kooperieren künftig enger. Bei einem Arbeitstreffen standen neue Formate von Lehrerfortbildungen, Arbeitsorganisation und Digitalisierung im Mittelpunkt.

Anfang Oktober traf sich die Führungsebene der Pädagogischen Abteilung der Deutschen Bildungsdirektion mit der Leitung des Instituts de formation de l’Éducation nationale (IFEN) in Luxemburg. Ziel des fachlichen Austauschs war es, von- und miteinander zu lernen und sich in der Weiterentwicklung von Themen und Formaten zu unterstützen.

Fokus auf Schulentwicklung und Leadership

Neben der Digitalisierung behandelten die Vertreter beider Institutionen allgemeine Fragen der Schulentwicklung. Ein spezifischer Schwerpunkt lag auf der sprachlichen Bildung und auf der Ausbildung von Führungskräften. Um Synergien auszuloten, präsentierte das luxemburgische Institut zudem seine aktuelle Organisationsstruktur sowie seine strategischen Ziele.

(v. l.) Christian Lamy, Paul Fayard, Anna Pfitscher, Hansjörg Unterfrauner, Tammy Schleich, Judith Flarer, Jackie Hauffels und Martin Holzner. Das Foto zeigt die Führungsebene des luxemburgischen Instituts IFEN gemeinsam mit der Delegation der Pädagogischen Abteilung.

Gegenbesuch für Frühjahr 2027 vereinbart

Der Arbeitsbesuch in Luxemburg wurde über das europäische Programm Erasmus+ gefördert. Die Delegation der Pädagogischen Abteilung bestand aus Abteilungsdirektor Martin Holzner, Anna Pfitscher als Direktorin des Amtes für Didaktik, Hansjörg Unterfrauner, dem Direktor des Amtes für Beratung, sowie der Koordinatorin für den Arbeitsbereich Aus- und Fortbildung Judith Flarer.

Beim Gastgeber, dem IFEN, handelt es sich um eine Dienststelle des luxemburgischen Ministeriums für Bildung, Kinder und Jugend, die Lehrkräfte beim Berufseinstieg begleitet und deren Weiterbildung sicherstellt. Die institutionelle Verbindung zwischen der Deutschen Bildungsdirektion und dem IFEN ist historisch gewachsen und wurde bei früheren Reformprozessen, etwa bei der schulischen Inklusion oder bei der Ausarbeitung des Südtiroler Strategieplans „Bildung 2030“, bereits intensiviert.Ein Gegenbesuch der luxemburgischen IFEN-Leitung in Südtirol ist für April 2027 geplant.

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