Neues Projekt für Erwachsene mit psychischen Erkrankungen

Mittwoch, 15.5.2024

Bei einem 14 Wochen umfassenden Lehrgang am Vintlerhof in Brixen sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in ihrer persönlichen, sozialen und beruflichen Entwicklung gefördert werden.

Die Koordinationsstelle für Berufliche Weiterbildung lanciert das Projekt IRIS – Individuelle Ressourcen Intensiv Stärken – im Bewusstsein, wie wichtig niederschwellige Angebote für die Gesellschaft und insbesondere für Menschen mit psychischen und psychosozialen Herausforderungen sind. “Mit IRIS wollen wir bei den Potenzialen der Teilnehmenden ansetzen und sie bei der Weiterentwicklung ihrer Fähigkeiten konkret unterstützen. Mit dem Vintlerhof haben wir einen idealen Kooperationspartner gefunden und freuen uns, gemeinsam an diesem Ziel zu arbeiten“, erläutern der Leiter der Koordinationsstelle Berufliche Weiterbildung Martin Stieger und Projektleiterin Helga Huber.

Das Projekt IRIS verbindet über einen Zeitraum von 14 Wochen vom 3. Juli bis 4. Oktober methodisch kreatives Arbeiten, Naturerfahrungen und Tipps aus der konkreten Arbeitspraxis: Bei einem Lehrgang am Vintlerhof in Brixen sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in ihrer persönlichen, sozialen und beruflichen Entwicklung gefördert werden. Themen des Kurses sind neben Salutogenese und Naturerleben auch Biographiearbeit, Umgang mit Medien und Alltagskompetenzen sowie die Stärkung persönlicher, sozialer und beruflicher Kompetenzen. Die Bildungsmaßnahme zur beruflichen Integration wird von der Koordinationsstelle Berufliche Weiterbildung der deutschsprachigen Berufsbildung in Zusammenarbeit mit dem Biosozialhof Vintlerhof in Brixen initiiert. 

Um den Bedürfnissen der Zielgruppe bestmöglich gerecht zu werden, sieht das Projekt nach Möglichkeit eine enge Zusammenarbeit mit Sozial- und Fachdiensten und/oder Bezugspersonen beziehungsweise Angehörigen der Teilnehmenden vor.

Anmeldungen innerhalb 30. Mai

Koordinationsstelle Berufliche Weiterbildung

Die Anmeldung zum Lehrgang ist bis zum 30. Mai unter diesem Link möglich. Nach der schriftlichen Anmeldung erfolgt ein Aufnahmegespräch, bei dem auch eine Bezugsperson oder die begleitenden Dienste anwesend sein können. Die Teilnahme am Kurs ist kostenlos;  bei einer Anwesenheit von 85 Prozent erhalten die Teilnehmenden eine Teilnahmebestätigung.

Weitere Informationen zum Projekt erteilt die Projektleiterin Helga Huber unter der Telefonnummer 0471 47 69 34 oder per E-Mail (helga.huber@provinz.bz.it).

Koordinationsstelle Berufliche Weiterbildung

„Wir müssen Schulen wirklich transformieren“

Mittwoch, 14.10.2026

Anne Sliwka kennt Schulsysteme von Kanada bis Neuseeland. Die Bildungswissenschaftlerin erklärt im INFO-Interview, warum gute Schulen keine Einzelkämpferinnen und Einzelkämpfer brauchen, weshalb Kinder erst ein solides Wissensfundament benötigen und wie Künstliche Intelligenz das Lernen verändert. Vor allem aber fordert sie: Schule darf nicht stehen bleiben.

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Ganz schön rot

Freitag, 9.10.2026

Mit viel Rot und einer neuen Lehrküche startet die Fachschule Haslach in einen neuen Abschnitt: Der moderne Lernraum soll praxisnahes Arbeiten, Genuss und Ernährungsbildung verbinden.

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Lernwelten

  • Glaziologie-Camp: Alpine Ökosysteme im Blick
    Oberschülerinnen und Oberschüler vertiefen im Nationalpark Stilfserjoch Landschaftsformen und Lebensräume im Hochgebirge – Initiative der Pädagogischen Abteilung der Deutschen Bildungsdirektion
  • Schule anders gedacht
    Die WFO „Franz Kafka“ in Meran geht neue Wege im Unterricht: Seit diesem Schuljahr ersetzen Module die bisherige Semesterstruktur, selbstgesteuertes Lernen bekommt mehr Raum. Damit sollen Jugendliche eigenständiger arbeiten und individuelle Lernwege ermöglicht werden. 
  • Musik kennt keine Grenzen
    Gemeinsam musizieren, sich ausprobieren und Teil einer Gemeinschaft sein: Bei „Musik ohne Grenzen“ kamen in der Musikschule Auer 18 Kinder und Jugendliche mit besonderen Bedürfnissen zusammen. Kursleiterin Verena Koler erklärt im INFO-Interview, was Musik ohne viele Worte ermöglichen kann und wie inklusive Angebote an den Musikschulen ausgebaut werden sollen.
  • Wurzeln stärken, Vielfalt erleben
    Kulturelle Erfahrungen prägen Kinder von Anfang an. Wenn Kindergärten Theater, Feste, Geschichten oder Musik in ihren Alltag einbinden, eröffnen sie einen lebendigen Zugang zur Welt – und stärken Neugier, Sprache und gegenseitigen Respekt.
  • Das Kindergarten- und Schuljahr 2026/2027 beginnt
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