Kindergartenprojekt: Mein Dorf entdecken 

Mittwoch, 6.3.2024

Wo befindet sich der Bahnhof, der Spielplatz oder die Bäckerei? Bei einem besonderen Projekt konnten die Kindergartenkinder in Branzoll das eigene Dorf besser kennenlernen.  

Kindergartenkinder nehmen ihre Umgebung über das Beoachten wahr und sehen Dinge, die Erwachsenen gar nicht mehr so bewusst sind. Davon ausgehend startete der Kindergarten Branzoll ein Projekt, bei dem die Kinder das eigene Dorf besser kennenlernen und die wichtigsten Standpunkte wahrnehmen sollten. Außerdem sollte die Verbundenheit mit dem Wohnort sowie die eigenen sozialen Kompetenzen erweitert werden. Wo befindet sich zum Beispiel die Schule, der Bahnhof oder der Spielplatz? Und wo leben überhaupt meine Freunde, Verwandte und Nachbarn?  

Die Kinder gestalteten einen Dorfplan auf großen Plakaten, malten darauf den Fluss, „die Etsch“, die Autobahn und Straßen oder Kreuzungen. Außerdem fotografierten sie die eigene Haustür, wichtige Gebäude des Dorfes und klebten sie auf die Karte. Die Kinder waren mit Spaß und Fleiß bei der Sache – am Ende bestaunten sie das fertige Werk.

Kindergarten Branzoll

Lernwelten

  • Dreimal so viele Schülerinnen und Schüler bei „Die ganze Klasse läuft“
    96 Klassen mit insgesamt 1.767 Schülerinnen und Schülern haben an „Die ganze Klasse läuft“ teilgenommen. Nach Angaben des Schulsportteams der Deutschen Bildungsdirektion waren damit dreimal so viele Kinder und Jugendliche dabei wie im Vorjahr.
  • Glaziologie-Camp: Alpine Ökosysteme im Blick
    Oberschülerinnen und Oberschüler vertiefen im Nationalpark Stilfserjoch Landschaftsformen und Lebensräume im Hochgebirge – Initiative der Pädagogischen Abteilung der Deutschen Bildungsdirektion
  • Schule anders gedacht
    Die WFO „Franz Kafka“ in Meran geht neue Wege im Unterricht: Seit diesem Schuljahr ersetzen Module die bisherige Semesterstruktur, selbstgesteuertes Lernen bekommt mehr Raum. Damit sollen Jugendliche eigenständiger arbeiten und individuelle Lernwege ermöglicht werden. 
  • Musik kennt keine Grenzen
    Gemeinsam musizieren, sich ausprobieren und Teil einer Gemeinschaft sein: Bei „Musik ohne Grenzen“ kamen in der Musikschule Auer 18 Kinder und Jugendliche mit besonderen Bedürfnissen zusammen. Kursleiterin Verena Koler erklärt im INFO-Interview, was Musik ohne viele Worte ermöglichen kann und wie inklusive Angebote an den Musikschulen ausgebaut werden sollen.
  • Wurzeln stärken, Vielfalt erleben
    Kulturelle Erfahrungen prägen Kinder von Anfang an. Wenn Kindergärten Theater, Feste, Geschichten oder Musik in ihren Alltag einbinden, eröffnen sie einen lebendigen Zugang zur Welt – und stärken Neugier, Sprache und gegenseitigen Respekt.
Mehr…