Ein Wochenkalender für Eltern und Kinder

Dienstag, 21.1.2025

Der Kindergarten St. Jakob/Grutzen setzt auf Transparenz und Orientierung: Ein Wochenkalender im Eingangsbereich macht die tägliche Bildungsarbeit für Kinder und Eltern sichtbar. Piktogramme, farbliche Markierungen und eine klare Struktur sorgen für einen besseren Überblick und fördern die Selbstorganisation der Kinder.

Im Kindergarten St. Jakob/Grutzen ist es den pädagogischen Fachkräften ein großes Anliegen, den Kindern und den Eltern die Vielfalt der Bildungsangebote sichtbar zu machen, die täglich stattfinden.

Zu diesem Zweck hat das Team auf Anregung der Kindergartendirektion beschlossen, einen Wochenkalender im Eingangsbereich des Kindergartens zu gestalten. Dieser ist nach Wochentagen strukturiert und in Vormittage sowie Nachmittage unterteilt. Durch Piktogramme und Begriffe werden die didaktischen Angebote visualisiert. Highlights, besondere Anlässe und Feste werden farblich hervorgehoben. Das Foto des Geburtstagskindes des Tages bekommt einen besonderen Platz auf der goldenen Krone neben dem Kalender.

Am Wochenkalender ist der jeweilige Tag anhand eines roten Punktes markiert, damit jedes Kind beim Betrachten selbstständig „ablesen“ kann, welche Aktivität wo und wann stattfindet.

Der Kindertreff und das Mittagessen gehören zur immer wiederkehrenden Routine und sind wichtige zeitliche „Meilensteine“ für die Kinder. So verstehen sie auch die Einteilung in Vormittag – vor dem Kindertreff-Symbol – und Nachmittag – nach dem Mittagessen. Der Wochenkalender gibt den Kindern zeitliche und räumliche Orientierung, vermittelt ein gewisses Zeitgefühl und gibt Sicherheit im Alltag. Mit einem Blick können die Kinder erfassen, welcher Wochentag ist und welche Aktivitäten und Ereignisse anstehen.

Da die Gruppenräume nach bestimmten Schwerpunkten eingerichtet sind, weiß jedes Kind, dass im grünen Gruppenraum, in dem sich der Mathematikbereich befindet, die mathematischen Bildungsangebote stattfinden. Der Kreativbereich ist im gelben Gruppenraum, und die Kreativangebote finden dort statt. Forschen können die Kinder wiederum in der zweiten Ebene des blauen Gruppenraumes und die Angebote mit der Sprachlehrerin finden sie in der Bibliothek.

Viele Eltern schauen mit ihren Kindern am Morgen oder zur Abholzeit die Piktogramme des aktuellen Wochentages an, besprechen mit ihnen, was an diesem Tag im Kindergarten angeboten wird, oder fragen, woran die Kinder teilgenommen haben. Am Montag erzählen die Eltern den Kindern oft, was in der kommenden Woche auf dem Programm steht. Das motiviert die Kinder zusätzlich, macht sie neugierig und ist ein guter Gesprächsanlass. Der Kalender soll nicht nur zum Betrachten, sondern auch zum Mitmachen anregen, wodurch die Selbstorganisation gefördert wird.

Viele Eltern stellten mit Erstaunen fest, dass sie gar nicht wussten, wie viel im Kindergarten täglich an Bildungsarbeit angeboten wird.

Auch für die pädagogischen Fachkräfte ist der Kalender ein Hilfsmittel geworden, das die Planung der Aktivitäten erleichtert und einen guten Überblick verschafft.

Micaela Callegari, Sprachkindergärtnerin

Vergangenheit und Zukunft des Ladinischen

Dienstag, 30.6.2026

Mit einem Videofeature über die ladinische Sprache hat Maria Erhard vom Kunstgymnasium Bruneck den diesjährigen Schüler:innenpreis CLAUS gewonnen. Für ihren Beitrag sprach die Schülerin mit Menschen aus ihrem Heimatdorf Enneberg – auch mit jenen, die Ladinisch erst später im Leben gelernt haben.

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Vize-Europameister im Forst: Fürstenburger Team holt Silber in Kärnten

Montag, 29.6.2026

Großer Erfolg für die Fachschule für Land- und Forstwirtschaft Fürstenburg: Bei der „European Students Championship in Forestry Skills 2026“ in Kärnten erreichten die vier Südtiroler Teilnehmer den zweiten Gesamtrang unter 24 Teams aus 18 europäischen Ländern. Besonders stark präsentierte sich das Team im Forstparcours, in dem es den zweiten Platz belegte.

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Wenn der Meraner Thermenplatz im Takt bebt

Freitag, 26.6.2026

Beim dritten „School’s Out“-Konzert verwandeln rund 100 Schülerinnen und Schüler der Musikschule Meran-Passeier und der Scuola di musica „A. Vivaldi“ den Platz in eine Bühne zwischen Soul, Rock und Sommerstimmung. Und zeigen dabei, dass Musik manchmal mehr kann als Unterhaltung.

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