Der Garten als Bildungsraum: Ein naturnaher Spielort voller Möglichkeiten

Dienstag, 3.2.2026

Der Garten des Kindergartens Terlan wurde gezielt als Bildungsraum weiterentwickelt. Mit neuen naturnahen Spielangeboten – darunter eine selbstgebaute Matschküche – entstand ein Lernort, an dem Kinder mit allen Sinnen forschen, gestalten und ihre Spielideen draußen weiterführen können.

Der Außenraum eines Kindergartens ist weit mehr als ein Ort zum Austoben – er ist ein lebendiger Lernraum, in dem Kinder ihren Interessen frei, selbstbestimmt und mit allen Sinnen nachgehen können.

Was im Hausinneren an Spielthemen entsteht, findet im Außenraum oft seine Weiterführung – und zwar in einer neuen Dimension. Der Garten eröffnet zusätzliche Perspektiven und bietet neue Materialien, Herausforderungen und Ausdrucksformen. Kinder, die drinnen etwa Rollenspiele beginnen, führen diese draußen mit Naturmaterialien fort.

Im Garten braucht es dafür wenig Spielzeug, aber umso mehr „Zeug zum Spielen“: Naturmaterialien, fließendes Wasser, Erde, Holzstücke, Steine oder Pflanzen eröffnen den Kindern ein breites Spektrum an Spiel- und Lernanlässen.

Der Außenraum bietet „Zeug zum Spielen“ in Fülle.

Wie lebendig und kreativ ein solcher Bildungsraum sein kann, zeigt der Kindergarten Terlan, dessen Garten über die Sommermonate gezielt mit neuen Spielangeboten für die Kinder erweitert wurde. Neu hinzugekommen ist unter anderem eine Matschküche, in der mit Echtmaterialien aus der Küche sowie mit Sand und Wasser nun nach Herzenslust gematscht, gekocht und experimentiert werden kann.

Weckt Entdeckungsfreude zu jeder Jahreszeit: die Matschküche.

Entstanden ist dieses besondere Spielgerät in Eigenarbeit: Zwei engagierte Väter haben tatkräftig mit angepackt und mit handwerklichem Geschick aus gespendeten Paletten und alten Waschbecken eine kreative und kindgerechte Matschküche gebaut.

Die Begeisterung der Kinder zeigt sich jeden Tag: Sie verbringen viel Zeit an ihrer neuen Matschküche, entdecken Materialien, entwickeln Rollenspiele und tauchen ein in selbstbestimmte Prozesse des Forschens und Gestaltens.

Der naturnahe Garten des Kindergartens Terlan zeigt eindrucksvoll, wie vielschichtig Lernprozesse im Außenraum sind. Er bietet Raum zum Forschen, Bewegen, Gestalten und Kommunizieren. Und er ist ein Beispiel dafür, wie pädagogisches Personal durch eine bewusste Gestaltung des Gartens nachhaltige Bildungsimpulse setzen kann.

Ein Garten ist mehr als nur ein Spielplatz. Er ist ein Bildungsraum. Ein Erfahrungsort. Ein Stück Welt, das  Kinder aktiv mitgestalten dürfen.

Genau darin liegt seine besondere pädagogische Kraft.

Kindergartensprengel Lana

„Wir müssen Schulen wirklich transformieren“

Mittwoch, 14.10.2026

Anne Sliwka kennt Schulsysteme von Kanada bis Neuseeland. Die Bildungswissenschaftlerin erklärt im INFO-Interview, warum gute Schulen keine Einzelkämpferinnen und Einzelkämpfer brauchen, weshalb Kinder erst ein solides Wissensfundament benötigen und wie Künstliche Intelligenz das Lernen verändert. Vor allem aber fordert sie: Schule darf nicht stehen bleiben.

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Ganz schön rot

Freitag, 9.10.2026

Mit viel Rot und einer neuen Lehrküche startet die Fachschule Haslach in einen neuen Abschnitt: Der moderne Lernraum soll praxisnahes Arbeiten, Genuss und Ernährungsbildung verbinden.

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Lernwelten

  • Glaziologie-Camp: Alpine Ökosysteme im Blick
    Oberschülerinnen und Oberschüler vertiefen im Nationalpark Stilfserjoch Landschaftsformen und Lebensräume im Hochgebirge – Initiative der Pädagogischen Abteilung der Deutschen Bildungsdirektion
  • Schule anders gedacht
    Die WFO „Franz Kafka“ in Meran geht neue Wege im Unterricht: Seit diesem Schuljahr ersetzen Module die bisherige Semesterstruktur, selbstgesteuertes Lernen bekommt mehr Raum. Damit sollen Jugendliche eigenständiger arbeiten und individuelle Lernwege ermöglicht werden. 
  • Musik kennt keine Grenzen
    Gemeinsam musizieren, sich ausprobieren und Teil einer Gemeinschaft sein: Bei „Musik ohne Grenzen“ kamen in der Musikschule Auer 18 Kinder und Jugendliche mit besonderen Bedürfnissen zusammen. Kursleiterin Verena Koler erklärt im INFO-Interview, was Musik ohne viele Worte ermöglichen kann und wie inklusive Angebote an den Musikschulen ausgebaut werden sollen.
  • Wurzeln stärken, Vielfalt erleben
    Kulturelle Erfahrungen prägen Kinder von Anfang an. Wenn Kindergärten Theater, Feste, Geschichten oder Musik in ihren Alltag einbinden, eröffnen sie einen lebendigen Zugang zur Welt – und stärken Neugier, Sprache und gegenseitigen Respekt.
  • Das Kindergarten- und Schuljahr 2026/2027 beginnt
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