Erste Maturantinnen und Maturanten an der Fachschule Dietenheim

Freitag, 4.7.2025

Im Schuljahr 2024/25 ist an der Fachschule für Landwirtschaft, Hauswirtschaft und Ernährung in Dietenheim erstmals das fünfte maturaführende Jahr angeboten worden. Am 2. Juli konnten 15 Schülerinnen und Schüler ihr Maturadiplom mit Freude und Stolz entgegennehmen.

Bereits im Laufe der vierten Klasse mussten die Matura-Anwärter und Matura-Anwärterinnen ein Aufnahmeverfahren bestehen, um zum Besuch des Matura-Jahres zugelassen zu werden. Es folgte für die Schülerinnen und Schüler ein sehr intensives fünftes Schuljahr, in dem sie sich unter anderem mit Literatur und Sprachen, Geschichte, Projektmanagement und Mathematik auseinandersetzten und ihr Wissen schließlich bei der staatlichen Abschlussprüfung unter Beweis stellten.

Am 2. Juli erhielten die Maturantinnen und Maturanten bei einer kleinen Feier ihre Diplome. Dabei gratulierten neben Eltern und Geschwistern auch Schuldirektorin Gertraud Aschbacher, viele Lehrpersonen und der Bezirksobmann des Südtiroler Bauernbundes Manfred Vallazza. Die Direktorin unterstrich in ihrer Festrede, dass sich die Schülerinnen und Schüler stets für die Schulgemeinschaft und für ihre Klasse eingesetzt hätten, und dass es eine Freude gewesen sei, die Jugendlichen auf diesem Lebensabschnitt begleiten zu dürfen. Zudem erinnerte sie daran, dass es mit der Matura in Dietenheim nun endlich auch im Pustertal die Möglichkeit gibt, eine landwirtschaftliche Matura zu erlangen.

Die Matura an der Fachschule Dietenheim ist eine staatliche Matura der Fachrichtung Landwirtschaft, Entwicklung im ländlichen Raum, Aufwertung lokaler Produkte und Bewirtschaftung von Forst- und Bergressourcen. Der Abschluss eröffnet den Absolventinnen und Absolventen den Zugang zu sämtlichen weiterführenden Studien an Universitäten, Fachhochschulen und anderen weiterführenden Bildungseinrichtungen. Zudem qualifiziert der Abschluss die Maturantinnen und Maturanten auch für den Zugang zu Berufen, in denen eine landwirtschaftliche Matura Voraussetzung ist, beispielsweise bei der Forstbehörde.

LPA/red/mac

„Wir müssen Schulen wirklich transformieren“

Mittwoch, 14.10.2026

Anne Sliwka kennt Schulsysteme von Kanada bis Neuseeland. Die Bildungswissenschaftlerin erklärt im INFO-Interview, warum gute Schulen keine Einzelkämpferinnen und Einzelkämpfer brauchen, weshalb Kinder erst ein solides Wissensfundament benötigen und wie Künstliche Intelligenz das Lernen verändert. Vor allem aber fordert sie: Schule darf nicht stehen bleiben.

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Ganz schön rot

Freitag, 9.10.2026

Mit viel Rot und einer neuen Lehrküche startet die Fachschule Haslach in einen neuen Abschnitt: Der moderne Lernraum soll praxisnahes Arbeiten, Genuss und Ernährungsbildung verbinden.

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Lernwelten

  • Glaziologie-Camp: Alpine Ökosysteme im Blick
    Oberschülerinnen und Oberschüler vertiefen im Nationalpark Stilfserjoch Landschaftsformen und Lebensräume im Hochgebirge – Initiative der Pädagogischen Abteilung der Deutschen Bildungsdirektion
  • Schule anders gedacht
    Die WFO „Franz Kafka“ in Meran geht neue Wege im Unterricht: Seit diesem Schuljahr ersetzen Module die bisherige Semesterstruktur, selbstgesteuertes Lernen bekommt mehr Raum. Damit sollen Jugendliche eigenständiger arbeiten und individuelle Lernwege ermöglicht werden. 
  • Musik kennt keine Grenzen
    Gemeinsam musizieren, sich ausprobieren und Teil einer Gemeinschaft sein: Bei „Musik ohne Grenzen“ kamen in der Musikschule Auer 18 Kinder und Jugendliche mit besonderen Bedürfnissen zusammen. Kursleiterin Verena Koler erklärt im INFO-Interview, was Musik ohne viele Worte ermöglichen kann und wie inklusive Angebote an den Musikschulen ausgebaut werden sollen.
  • Wurzeln stärken, Vielfalt erleben
    Kulturelle Erfahrungen prägen Kinder von Anfang an. Wenn Kindergärten Theater, Feste, Geschichten oder Musik in ihren Alltag einbinden, eröffnen sie einen lebendigen Zugang zur Welt – und stärken Neugier, Sprache und gegenseitigen Respekt.
  • Das Kindergarten- und Schuljahr 2026/2027 beginnt
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