Ansporn, sich musikalisch kontinuierlich weiterzuentwickeln

Montag, 15.6.2026

Musikalische Leistungsabzeichen von Akkordeon bis Zither sind beliebter denn je – Motivation für Weiterarbeit der Musikschülerinnen und Musikschüler – Sommersession dauert noch bis 16. Juni

Im Schuljahr 2025/26 haben sich 1007 Musikschülerinnen und Musikschüler den Prüfungen für die Leistungsabzeichen gestellt. Die Sommersession, eine von drei Prüfungssessionen in diesem Schuljahr, dauert noch bis 16. Juni.

Um den Stellenwert und die Sichtbarkeit der Leistungsabzeichen landesweit zu erhöhen und um die Organisation in der praktischen Durchführung der Prüfungen zu professionalisieren, werden heuer die praktischen Prüfungen der Leistungsabzeichen in allen Fächern und Leistungsstufen an den Musikschulen des Landes in der Zeit vom 10. bis 16. Juni erstmals ganztägig abgenommen. Dies ist ein Pilotprojekt, das anschließend evaluiert wird, um für die Zukunft eine beständige Entscheidung treffen zu können, die dann in der Studienordnung verankert werden soll.

„An den Musikschulen des Landes gibt es keine verpflichtenden Übertrittsprüfungen; jedoch bieten die Leistungsabzeichen in sämtlichen Leistungsstufen Junior – Bronze – Silber – Gold eine sehr gute Alternative dazu, die sich großer Beliebtheit erfreuen und von immer mehr Musikschülerinnen und -schüler in Anspruch genommen werden, erklärt Landesmusikschuldirektorin Alexandra Pedrotti.

Als Abschluss der jeweiligen Leistungsstufen gedacht, ist die Absolvierung eines Leistungsabzeichens zugleich Standortbestimmung und Motivation für die Weiterarbeit. Das konstruktive Feedback einer fachkundigen Kommission ist dabei eines der wesentlichen Aspekte, um an den musikalischen und instrumentaltechnischen Fähigkeiten und Fertigkeiten weiterarbeiten zu können. Heuer finden außerdem zum ersten Mal auch in der Fachgruppe Jazz/Pop-Rock Leistungsabzeichen statt.

Die Landesdirektion Deutsche und ladinische Musikschule zeichnet für die Gesamtorganisation der musikalischen Leistungsabzeichen verantwortlich. Hannes Schrötter, der Jugendleiter des Verbandes Südtiroler Musikkapellen, unterstreicht die gute Zusammenarbeit mit der Landesdirektion Deutsche und ladinische Musikschule: „Es freut uns, dass die Zusammenarbeit zwischen den Musikschulen und dem Verband Südtiroler Musikkapellen so gut funktioniert. Die hohen Anmeldezahlen von Mitgliedern unserer Musikkapellen zeigen den hohen Stellenwert, den die Leistungsabzeichen in der musikalischen Ausbildung einnehmen. Sie bieten jungen Musikerinnen und Musikern ein konkretes Ziel und sind zugleich Ansporn, sich musikalisch kontinuierlich weiterzuentwickeln.“

Die Prüfungen erfolgen in Form eines öffentlichen Vorspiels an verschiedenen Musikschulstandorten. Die Leistungsabzeichen in den verschiedenen Leistungsstufen von Junior bis Gold werden in allen Fächern – vom Akkordeon bis zur Zither – vergeben. Für die Kategorie Bronze traten 673 Kandidatinnen und Kandidaten, für die Kategorie Silber 273 und für das Abzeichen in Gold 97 Kandidatinnen und Kandidaten an.

Federführend an der Planung und Durchführung der Prüfungen beteiligt sind auch die Fachgruppenleiterinnen und Fachgruppenleiter der verschiedenen Instrumente, die an den Musikschulen unterrichtet werden.

INFO Redaktion

Musik kennt keine Grenzen

Mittwoch, 9.9.2026

Gemeinsam musizieren, sich ausprobieren und Teil einer Gemeinschaft sein: Bei „Musik ohne Grenzen“ kamen in der Musikschule Auer 18 Kinder und Jugendliche mit besonderen Bedürfnissen zusammen. Kursleiterin Verena Koler erklärt im INFO-Interview, was Musik ohne viele Worte ermöglichen kann und wie inklusive Angebote an den Musikschulen ausgebaut werden sollen.

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Wurzeln stärken, Vielfalt erleben

Montag, 7.9.2026

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    Bei den Sommermusikwochen in Eppan leitete die Südtiroler Jazzmusikerin und Saxophonistin Helga Plankensteiner erstmals den Kurs „Big Band“. Im INFO-Interview erzählt sie, warum das Spielen in einer Big Band wie Mannschaftssport funktioniert und wie Jugendliche an Jazz und Improvisation herangeführt werden.
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