125 Südtiroler Teilnehmende bei Bundeswettbewerb „prima la musica“

Mittwoch, 27.5.2026
Erste Ergebnisse des Bundewettbewerbes, der noch bis zum 6. Juni dauert: Bundessiegerin Akkordeon 1 Maria Huber von der Musikschule Bozen, Wertungskategorie: Akkordeon Solo, Altersgruppe 1, 1. Preis Gold, Lehrperson Kathrin Thorack. (Foto: LPA/Landesdirektion Deutsche und ladinische Musikschule/Karin Küstner)

Größtes Musikereignis des musikalischen Nachwuchses in Österreich – Über 1100 junge Musizierende aus Österreich, Südtirol und Liechtenstein dabei – Auftakt mit Eröffnungskonzert in Eisenstadt

EISENSTADT (LPA). Über 1100 Musikschülerinnen und Musikschüler aus ÖsterreichSüdtirol und Liechtenstein werden in den kommenden Wochen ihre musikalischen Fähigkeiten unter Beweis stellen: Der Bundeswettbewerb „prima la musica“ 2026 wurde am 22. Mai im Kultur Kongress Zentrum Eisenstadt feierlich eröffnet, und bis zum 6. Juni stellen sich insgesamt 1143 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Alter zwischen 10 und 21 Jahren dem Wettbewerb. Mit dabei sind 125 ausgewählte Südtiroler Musikschülerinnen und Musikschüler.

„Jedes Jahr aufs Neue faszinieren die Begeisterung und Energie, mit der sich die Jugendlichen dem Wettbewerb widmen, ebenso wie das hohe musikalische Niveau, das sie unter Beweis stellen“, unterstreicht Bildungslandesrat Phlipp Achammer: „prima la musica bietet jungen Menschen Raum, um ihre Leidenschaft für die Musik zu entfalten und ihr Können unter Beweis zu stellen.“

Auch Bildungsdirektor Gustav Tschenett zeigte sich beeindruckt vom Eröffnungskonzert und dem Auftakt des Bundesswettbewerbes: Es sei, betont er, „immer wieder erstaunlich, wie junge Menschen, wenn sie ihre ‚Berufung‘ finden, über sich hinauswachsen.“

Die 125 Wettbewerbsteilnehmenden aus Südtirol, die sich beim Gesamttiroler Landeswettbewerb „prima la musica“ im März dieses Jahres dafür qualifiziert haben, gehen beim Bundeswettbewerb in verschiedenen Wertungskategorien ins Rennen und werden von fachkundigen und renommierten Jurys bewertet.

11 Teilnehmende in den Plus-Kategorien: Gesang, Klavier, Orgel, Violine, Violoncello und Zither;

19 Teilnehmende in den Solo-Wertungen Akkordeon, Gesang, Gitarre, Hackbrett, Harfe, Klavier, Orgel, Violine, Violoncello und Zither;

95 Teilnehmende in den Kammermusik-Wertungen: Ensemble Musik kreativ, Kammermusik für Blechblasinstrumente, Kammermusik für Blockflöten, Kammermusik für Holzblasinstrumente, Kammermusik für Schlagwerk.

Die Ausbildungsinstitutionen der Südtiroler Musizierenden sind: die Landesdirektion Deutsche und ladinische Musikschule, das Konservatorium „Claudio Monteverdi“ Bozen, das Tiroler Landeskonservatorium, das Klassische, Sprachen- und Kunstgymnasium mit Landesschwerpunkt Musik „Walther von der Vogelweide“ Bozen, die Dommusikschule Bozen, das Sozialwissenschaftliches Gymnasium „Josef Gasser“ Brixen.

Der Live-Stream zum Bundeswettbewerb sowie weitere Informationen und auch die Ergebnisse aller Wertungskategorien sind hier abrufbar: Bundeswettbewerb – Musik der Jugend

Erste Ergebnisse des Bundewettbewerbes, der noch bis zum 6. Juni dauert: Johannes Schmider, Musikschuldirektion Klausen/Seis, Wertungskategorie Gesang Solo, Altersgruppe 2, 2. Preis Silber, im Bild mit seiner Lehrerin Fara Prader (links) und Korrepetitorin Cornelia Messner (rechts).
lpa/cl

Mit digitalen Medien Sprachanlässe schaffen

Mittwoch, 27.5.2026

Wie können digitale Medien Kinder zum Sprechen anregen? Eine Kindergartenpädagogin aus Bozen zeigt anhand konkreter Praxisbeispiele, wie Tablets, Hör-Clips oder Story-Sequenzer gezielt eingesetzt werden können, um Sprache spielerisch, alltagsnah und ganzheitlich zu fördern.

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Digitale Medien: Orientierung für die ersten Lebensjahre 

Freitag, 22.5.2026

Smartphones und Tablets gehören längst zum Familienalltag – oft schon bei den Kleinsten. Das Projekt DigiKids Vinschgau setzt genau hier an und will Fachkräfte und Eltern für einen bewussten Umgang sensibilisieren. Kernstück sind neue Informationsflyer für Familien mit Kindern von 0 bis 6 Jahren. Sylvia Baumgartner und Evi Brugger vom Kindergartensprengel Schlanders erklären im Interview, wie diese entstanden sind und welche Orientierung sie bieten. 

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