Südtiroler Fachschulen setzten Maßstab im alpinen Fachwettbewerb

Donnerstag, 7.5.2026

Beim Gesamttiroler Fachwettbewerb für alpine Landwirtschaft in Imst sichern sich Südtiroler Fachschulen Spitzenplätze in Team- wie Einzelwertung – ein starkes Signal für die Qualität der Ausbildung im Alpenraum. 

Wenn sich landwirtschaftlicher Nachwuchs der Europaregion misst, steht nicht nur praktisches Können auf dem Prüfstand, sondern auch die Qualität der Ausbildungssysteme. Beim Gesamttiroler Fachwettbewerb für alpine Landwirtschaft, ausgetragen am 23. April an der Landeslehranstalt für Landwirtschaft (LLA) in Imst, fiel das Ergebnis klar aus: Südtirols Fachschulen prägten den Wettbewerb in Breite und Spitze.

Platzierungen der Südtiroler Fachschulen

In der Teamwertung ging der Sieg an die Schülerinnen und Schüler der Fachschule für Landwirtschaft, Hauswirtschaft und Ernährung Dietenheim, den zweiten Platz belegte die Fachschule für Land- und Forstwirtschaft Fürstenburg in Kortsch. Die Schülerinnen und Schüler der Fachschule für Land- und Hauswirtschaft Salern erreichten den vierten Rang im starken Teilnehmerfeld. Auch die Einzelwertung blieb fest in Südtiroler Hand: Simon Waldner, Schüler der Fachschule Fürstenburg, setzte sich an die Spitze; Pius Winkler von der Fachschule Dietenheim folgte auf Platz zwei. 

Der Gesamttiroler Fachwettbewerb für alpine Landwirtschaft, der seit 2008 jährlich an wechselnden Standorten ausgetragen wird, versammelt Schulteams landwirtschaftlicher Fachschulen aus der Europaregion Tirol–Südtirol–Trentino, die in verschiedenen Disziplinen gegeneinander antreten. Ergänzt wird die Teamwertung durch eine Einzelwertung, in der herausragende Leistungen unabhängig vom Teamergebnis bewertet werden. 

Fachwissen unter Praxisbedingungen

An zwölf anspruchsvollen Stationen waren sowohl theoretisches Wissen als auch handwerkliche Präzision gefragt. Die Aufgaben reichten von der Bestimmung von Wiesenpflanzen und Gehölzen über die Analyse von Milchinhaltsstoffen und die Beurteilung von Klauen bis hin zur Erkennung von Bauteilen an landwirtschaftlichen Maschinen. In der Forstwirtschaft gehörte auch der fachgerechte Kettenwechsel an der Motorsäge zum Programm. und anderes mehr. Bewertet wurde in den Kernbereichen Pflanzenbau, Tierhaltung, Landtechnik und Forstwirtschaft. 

Die Ergebnisse verweisen damit nicht nur individuelle Leistung, sondern auch auf die hohe Ausbildungsqualität und Praxisnähe der Südtiroler Fachschulen, die sich im direkten Vergleich mit anderen Regionen behaupten konnten. 

Austausch über Grenzen hinweg

Organisatorisch eingebettet ist der Fachwettbewerb in den Gesamttiroler Ring der land- und hauswirtschaftlichen Fachschulen, der seit über vier Jahrzehnten den fachlichen Austausch innerhalb der Europaregion fördert. Der Fachwettbewerb selbst hat sich seit seiner Einführung 2008 zu einem festen Bestandteil dieser Zusammenarbeit entwickelt – als Leistungsvergleich ebenso wie als Ort der Begegnung von Schülerinnen, Schülern und Lehrpersonen aus Nord-, Ost- und Südtirol. 

Erfolgreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Fachschule Dietenheim beim Gesamttiroler Fachwettbewerb für alpine Landwirtschaft in Imst mit ihren Lehrpersonen (von links):  Peter Kerschbaumer, Hannah Jaufenthaler (Lehrperson), Paul Nagler, Leo Burgmann, Jakob Schraffl (Lehrperson), Pius Winkler, Tom Villscheider.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Fachschule Fürstenburg beim Gesamttiroler Fachwettbewerb (von links): Elisabeth Haid (Lehrperson), Paul Stecher Hofer, Simon Waldner, Lisa Klotz, Matthias Plattner, Sibylle Hofer (Lehrperson), Fabian Zöggeler 

Vierter Platz für die Fachschule Salern beim Gesamttiroler Fachwettbewerb für alpine Landwirtschaft: Jonas Ilmer, Karin Thaler, Matthia Kaneider und Andreas Reichsigl (vorne von links) mit den Lehrpersonen Anton Niederstätter und Karl Gallmetzer
INFO Redaktion/eb

Wenn Schülerinnen und Schüler der Schule fernbleiben

Dienstag, 5.5.2026

Schulabsentismus – also das wiederholte Fernbleiben vom Unterricht – ist auch in Südtirol ein Thema, das Schulen beschäftigt. Roswitha Raifer und Barbara Postal vom Pädagogischen Beratungszentrum Brixen der Pädagogischen Abteilung der Bildungsdirektion haben dazu eine Handreichung ausgearbeitet. Im Interview erklären sie, was genau unter Schulabsentismus verstanden wird, welche Formen es gibt und warum die Zusammenarbeit zwischen Schule und Eltern dabei entscheidend ist.

mehr dazu…

Ausbildungslehrgang für Schulsekretärinnen und Schulsekretäre

Dienstag, 5.5.2026

Die Landesberufsschule für das Gastgewerbe „Savoy“ in Meran bietet im Schuljahr 2026/2027 erstmals einen zweijährigen Lehrgang zur Erlangung der Eignung als Schulsekretärin bzw. als Schulsekretär an. Die Informationsveranstaltung dazu findet am 3. August 2026 um 18:00 Uhr online statt. Schulsekretärinnen und Schulsekretäre sind eine zentrale Stütze für die Schulführungskraft. Sie organisieren die Verwaltungs-, Buchhaltungs- und …

mehr dazu…

Service

Mehr…