Italienisch als Zweitsprache: Das Finale der „Olympiade“

Montag, 18.3.2024

Die landesweite „Olympiade“ für Italienisch als Zweitsprache (L2) ist vergangene Woche (13. März) mit 64 Finalisten und Finalistinnen in Brixen ausgetragen worden. Trägerin der Veranstaltung ist die Deutsche Bildungsdirektion.

Dieses Jahr stellten sich insgesamt 64 Finalistinnen und Finalisten der Schulwettbewerbe den Aufgabenstellungen der „Italienisch-Olympiade“ (L2): 33 in der Kategorie Junior (erstes Biennium) und 31 in der Kategorie Senior (zweites Biennium und 5. Klasse). 13 Gymnasien, 5 Berufsschulen und 15 Fachoberschulen nahmen daran teil, darunter auch das polnische Gymnasium von Plock, wo Italienisch zu den beliebtesten Fremdsprachen gehört. Beim Wettbewerb, der an der Fachoberschule für Wirtschaft, Grafik und Kommunikation „Julius und Gilbert Durst“ in Brixen ausgetragen wurde, galt es, 25 Fragen zur italienischen Sprache und Kultur in eineinhalb Stunden zu beantworten.

Sieger und Siegerinnen der verschiedenen Oberschulen

Silvia Reinalter, Schülerin des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums in Bruneck, ging als Siegerin in der Kategorie Senior hervor, gefolgt von Matteo Geminiani aus der Technologischen Fachoberschule „Jakob Philipp Fallmerayer“ in Brixen und Lisa Tonelli vom Realgymnasium Bozen.

Elias Rossetti von der Technologischen Fachoberschule „Max Valier“ in Bozen belegte in der Kategorie Junior den ersten Platz vor Ergyn Terziu, Schüler der Technologischen Fachoberschule „Jakob Philipp Fallmerayer“ Brixen, und Noa Campo von der Wirtschaftsfachoberschule „Heinrich Kunter“ in Bozen. 

In den Kategorien der Gymnasien standen in der Junior-Kategorie Elena Casadio und in der Senior-Kategorie Gabriel Guerriero, beide vom Realgymnasium Bozen, als Sieger auf dem Podest.

Bei den Fachoberschulen wurde in der Kategorie Junior Ilaria Altieri von der Oberschule für Wirtschaft, Tourismus und Sport ITE Raetia St. Ulrich ausgezeichnet. In der Kategorie Senior war es Sophia Crivellaro von der Wirtschaftsfachoberschule „Heinrich Kunter“ in Bozen.

Bei den Berufsschulen erzielten Ilias Hochad in der Kategorie Junior und Stephani Mili Kofler in der Kategorie Senior die besten Plätze, beide von der Landesberufsschule „Johannes Gutenberg“ in Bozen.

Schule mit der höchsten Gesamtpunktezahl

Das Auditorium des italienischen Schulzentrums in Brixen war am Nachmittag Austragungsort der Prämierung. Wie jedes Jahr wurde auch die Schule mit der besten Gesamtpunktzahl (Schulwettbewerb und Finale) ausgezeichnet: in diesem Jahr das Realgymnasium Bozen. 

Vor der Preisverleihung erfolgte ein kurzer Flashmob mit roten Plakaten und Slogans gegen Gewalt an Frauen, die Organisatorinnen und Organisatoren der Veranstaltung hatten dazu Barbara Piubelli von der Vereinigung „Es geat di a un – Tocca a te“ eingeladen.

Zu den besonderen Gästen der Veranstaltung gehörten Landesschuldirektorin Sigrun Falkensteiner, Raffaella De Rosa, Paola Mazzini, Anita Asbock vom Bozner Komitee der Gesellschaft „Dante Alighieri“, die Schuldirektorinnen Renate Klapfer und Isolde Maria Künig sowie der ehemalige Direktor der Fachoberschule für Wirtschaft, Grafik und Kommunikation „Julius und Gilbert Durst“ Markus Liensberger. Schulinspektorin Sarah Viola, Vertreterinnen und Vertreter der polnischen Schule sowie die Sponsoren und zahlreiche weitere Interessierte waren online zugeschaltet.

Organisiert wurde die „Italienisch-Olympiade“ wie in den vergangenen Jahren von Cristina Corbetta und Paola Rizzi, die an der Fachoberschule für Wirtschaft, Grafik und Kommunikation „Julius und Gilbert Durst“ in Brixen und an der Mittelschule „Johannes Kardinal Franzelin“ in Leifers unterrichten.

Redaktion INFO/LPA

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