Die Wunder des Lebens früh entdecken

Freitag, 14.3.2025

Kleine Forscher ganz groß: Im Kindergarten St. Jakob/Grutzen entdecken Kinder spielerisch die Wunder der Natur. Mit Lupen, Magneten und spannenden Experimenten wird ihre Neugierde gefördert.

Kinder sind von Natur aus wissbegierig, neugierig und kreativ. Oft braucht es nur einen kleinen Funken, um ihre Leidenschaft fürs Lernen und Forschen zu entfachen. Im “Forschungsbereich” des Kindergartens St. Jakob/Grutzen wird diese Neugierde auf spannende Art und Weise gefördert.

Den Kindern stehen zahlreiche spannende Forscherinnen- und Forscherwerkzeuge zur Verfügung: Lupen, Ferngläser, Kaleidoskope, farbige Brillen, Taschenlampen, Magnete, Kreisel sowie Sand- und Salzbehälter zum Schütten. Ergänzt wird das Angebot durch Naturmaterialien und Sachbücher. Dieser Bereich wird liebevoll von den Kindern und den pädagogischen Fachkräften als „Forscherraum“ bezeichnet.

Entdecken und arbeiten im „Forscherraum“

Im Laufe des Bildungsjahres entdecken und erarbeiten die pädagogischen Fachkräfte gemeinsam mit den Kindern immer wieder neue Themen: die Natur im Herbst, der Duft von Gewürzen, Vulkane, der Weltraum, der Stromkreis und vieles mehr.

Besonders faszinierend für die Kinder sind die spannenden Experimente, die von den pädagogischen Fachkräften angeboten werden. Ein Highlight war das Züchten von Salzkristallen. Dabei gestalteten die Kinder einen Stern aus kurzen Schaschlik-Stäben, umwickelten diesen mit Wolle und hängten ihn an einen kurzen Ast, der über einem Becher lag. Anschließend wurde eine Mischung aus Wasser und Salz hinzugefügt, und dann hieß es abwarten, bis sich die Kristalle bildeten. Täglich überprüften die Kinder gespannt, ob sich etwas verändert hatte. Sobald sich nach einigen Wochen die ersten Salzkristalle zeigten, probierten die Kinder heimlich mit dem Finger, wie das Salz am Holz, am Stern oder am Becherrand schmeckte. Stolz nahmen sie schließlich ihre Salzstern-Becher mit nach Hause.

Züchten von Salzkristallen in Bechern.
Micaela Callegari, Sprachkindergärtnerin

Lernen in Zeiten großer Umbrüche 

Samstag, 31.1.2026

Beim diesjährigen „Memorial Day“ am Realgymnasium „Albert Einstein“ und an der TFO „Oskar von Miller“ in Meran verbanden Schülerinnen und Schüler das Gedenken an den Holocaust mit aktuellen Fragen zur Zukunft von Schule, Bildung und Künstlicher Intelligenz – selbst organisiert, kritisch und verantwortungsvoll. 

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Lernwelten

  • Der Garten als Bildungsraum: Ein naturnaher Spielort voller Möglichkeiten
    Der Garten des Kindergartens Terlan wurde gezielt als Bildungsraum weiterentwickelt. Mit neuen naturnahen Spielangeboten – darunter eine selbstgebaute Matschküche – entstand ein Lernort, an dem Kinder mit allen Sinnen forschen, gestalten und ihre Spielideen draußen weiterführen können.
  • Roboter im Kindergarten
    Roboter, Coding und KI im Kindergarten: Im Sprengel Mühlbach lernen Kinder spielerisch, wie digitale Technik funktioniert – mit Bee-Bot, Cubetto & Co. Ein Praxisbericht über frühe Medienbildung, kritisches Denken und kreatives Lernen.
  • Land- und Hauswirtschaftsschulen der Euregio beim Wintersporttag 2026
    190 Personen der land-, forst- und hauswirtschaftlichen Fachschulen aus Tirol, Südtirol und Trentino trafen sich auf Einladung der Laimburg bei Rodeln, Langlauf, Ski Alpin und Snowboard in Südtirol
  • Entdecken, forschen und staunen im Kindergarten
    Im Kindergarten Waltraud-Gebert-Deeg Sonnenhaus in Bruneck zeigt ein besonders eindrucksvolles Projekt im Forscherraum, wie Lernumgebungen wachsen können, wenn man sie konsequent an den Interessen der Kinder ausrichtet. Hier werden Fragen zu Funken – und Funken zu Forschungsprojekten.
  • „Talente Tage“ 2025: Lernen ohne Druck – mit Wirkung
    39 Jugendliche entwarfen in der Fortbildungsakademie „Schloss Rechtenthal“ Ideen für die Schule von morgen, verhandelten Klimapolitik am Spieltisch und diskutierten Chancen sowie Grenzen von KI. Zwei Tage, die zeigten, wie Lernen außerhalb des Unterrichts wirken kann.
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