Siebter Südtiroler Volksmusikwettbewerb: Jury und Publikum begeistert

Mittwoch, 22.4.2026

Siebter Südtiroler Volksmusikwettbewerb ist Spiegel der exzellenten Arbeit an den Musikschulen im Lande – Rund 150 Teilnehmende begeistern mit ihren Darbietungen Jury und Publikum

Der Südtiroler Volksmusikwettbewerb, der am 17. und 18. April in Auer ausgetragen wurde, ist erfolgreich über die Bühnen gegangen. Für die Organisation des Südtiroler Volksmusikwettbewerbes zeichnete das Referat Volksmusik in der Landesdirektion Deutsche und ladinische Musikschule. „Wir haben intensive Monate und Wochen hinter uns“, berichtet Manuela Cristofoletti vom Referat Volksmusik: „Mit der Unterstützung des Teams vom Südtiroler Volksmusikverein, vor allem mit dem Bezirk Überetsch-Unterland, ist ein reibungsloser Ablauf und eine erfolgreiche Veranstaltung gelungen.“

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die Fachjurys und das zahlreiche Publikum blicken auf zwei spannende Wettbewerbstage zurück. Das bunte Rahmenprogramm spielte sich im sogenannten volksmusik.treff ab: da wurden Instrumente der verschiedenen Aussteller getestet, es wurde miteinander musiziert, gesungen und getanzt. Auch Landesrat Philipp Achammer war vor Ort: „Die Begeisterung und Energie, mit der unsere traditionellen Musikstücke lebendig gehalten werden, verbinden auf eindrucksvolle Weise Tradition und Moderne“, unterstrich er: „Gerade deshalb ist es von großer Bedeutung, die Volksmusik als kulturelles Erbe für heutige und zukünftige Generationen zu bewahren.“

Die teilnehmenden Gesangsgruppen, Volksmusikensembles sowie Solistinnen und Solisten erzielten mit Unterstützung engagierter Lehrpersonen und Ensembleleiterinnen und -leiter hervorragende Ergebnisse. „Die Solistinnen und Solisten und die Ensembles haben die Jury in Auer begeistert“, unterstreicht Gernot Niederfriniger, Juror und Obmann des Südtiroler Volksmusikvereins: „Die Teilnehmenden des Wettbewerbes mögen ihre Freude am Singen und Musizieren auch zuhause, in den Musikschulen und bei Hoangarten und Veranstaltungen weitergeben.“ Beim Festabend in der Aula der Fachoberschule für Landwirtschaft, wo die Urkunden überreicht wurden, musizierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ebenfalls.

Die Bilanz des siebten Südtiroler Volksmusikwettbewerbs ist positiv: Es waren zwei Tage voller intensiver Begegnungen, die für die jungen Menschen Motivation sein sollen, sich weiterhin mit Freude der Volksmusik zu widmen. Der nächste große Treffpunkt ist der 26. Alpenländische Volksmusikwettbewerb, der vom 22. bis 25. Oktober in Innsbruck ausgetragen wird.

Die jungen Sängerinnen der Gruppe Nos ladines traten beim Festabend mit dem Lied Fora y sön chi crëp von Alfred Mutschlechner noch einmal vor das Publikum.

Volksmusik als kulturelles Erbe für heutige und zukünftige Generationen bewahren: Landesrat Philipp Achammer beim volksmusik.treff 

Beim 7. Südtiroler Volksmusikwettbewerb waren zwei Gesangsgruppen, 45 Instrumentalsolistinnen und -solisten und 24 Volksmusikensembles in verschiedensten Besetzungen vertreten.

An drei verschiedenen Standorten bewerteten insgesamt drei Fachjurys mit Jurorinnen und Juroren aus Südtirol und Österreich neben der Musik auch den Gesamteindruck, vom ausgewählten Musikstück bis hin zum Einsatz von Stimmen und Instrumenten. Im Bild (von links) die Juroren Hannes Premstaller, Peter Margreiter (Nordtirol) und Gernot Niederfriniger

Die Steirische Harmonika war beim Südtiroler Volksmusikwettbewerb das am häufigsten gespielte Instrument. Im Bild Nicholas Macaluso Senoner (Musikschule Gröden) vor der Fachjury in der Grundschule Auer 
LPA/mac/cl

Südtiroler Schulen mischen in Rom vorne mit

Mittwoch, 10.6.2026

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Vom Holzbrett zum Kanu

Dienstag, 9.6.2026

Drei Jahre lang planten, sägten, schliffen und bauten Schülerinnen und Schüler der Landesberufsschule Bozen für Handwerk und Industrie an einem besonderen Projekt. Nun wurde ihr selbst gebautes Holzkanu am Großen Montiggler See erfolgreich zu Wasser gelassen.

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