Redewettbewerb 2023: Jugendliche präsentieren ihre Anliegen

Mittwoch, 31.5.2023

Ihr Redetalent und ihre rhetorischen Fähigkeiten konnten Jugendliche am 10. und 11. Mai beim Jugendredewettbewerb in Bozen unter Beweis stellen.

„Musik und schreiben sind wie ein ’safeplace‘ für mich, sie helfen mir, Dinge zu verarbeiten.“
„Es ist mir wichtig, dass wir Jugendlichen gehört werden und unsere Meinungen vertreten.“
Das sind nur zwei der Gründe, die Jugendliche zur Teilnahme am Jugendredewettbewerb bewegt haben, der kürzlich am Hauptsitz der Volksbank in Bozen über die Bühne gegangen ist. Schülerinnen und Schüler der Mittelschule und Oberschule nahmen in den Kategorien Klassische Rede, Spontanrede und Sprache kreativ zu selbst gewählten und zugelosten Themen Stellung.

Der Redewettbewerb wurde in Zusammenarbeit  mit der Deutschen Bildungsdirektion, dem Landesamt für Jugendarbeit und dem Südtiroler Jugendring ausgetragen. Schülerinnen und Schüler der dritten Klasse Mittelschule sowie der Ober- und Berufsschulen konnten ihr Redetalent und auch ihre schauspielerischen Fähigkeiten vor einer Fachjury und einem aufmerksamen Publikum präsentieren.

Fahrkarte zum Österreichischen Bundes-Jugendredewettbewerb

In der Wertungsklasse der Oberschule konnten die Teilnehmenden zwischen der vorbereiteten Klassischen Rede, der Spontanrede, bei der die Fragenstellung erst vor Ort ausgelost wird, und Sprache kreativ wählen. In dieser letzten Kategorie ist der kreative Einsatz von Sprache gefragt, oft auch zusammen mit Schauspiel. Am überzeugendsten ist das Nathan Laimer vom Sozialwissenschaftlichen, Klassischen, Sprachen- und Kunstgymnasium in Meran gelungen. Den zweiten Platz belegte Mathilde Unterpertinger Cariolato vom Realgymnasium Bozen und den dritten Tasja Biasi vom Sozialwissenschaftlichen, Klassischen, Sprachen- und Kunstgymnasium Meran.

Der Sieg in der Spontanrede ging an Georg Rabanser von der Landeshotelfachschule Kaiserhof Meran, gefolgt von Valerio Gabriele Osto (Realgymnasium und technologische Fachoberschule Meran) und Ivan Pircher (Wirtschaftsfachoberschule Heinrich Kunter Bozen). 

In der Klassischen Rede konnte Helena Wierer vom Sozialwissenschaftlichen Gymnasium und der Fachoberschule für Tourismus Bozen am höchsten punkten. Hinter ihr erreichten Andreas Kofler (Fachoberschule für Landwirtschaft Auer) den zweiten und Mathilde Unterpertinger Cariolato (Realgymnasium Bozen) den dritten Rang. 

Alle Erstplatzierten vertreten Südtirol beim Österreichischen  Bundes-Jugendredewettbewerb, der Anfang Juni in Innsbruck stattfinden wird.

Ulrike Huber, Deutsche Bildungsdirektion

„Wir müssen Schulen wirklich transformieren“

Mittwoch, 14.10.2026

Anne Sliwka kennt Schulsysteme von Kanada bis Neuseeland. Die Bildungswissenschaftlerin erklärt im INFO-Interview, warum gute Schulen keine Einzelkämpferinnen und Einzelkämpfer brauchen, weshalb Kinder erst ein solides Wissensfundament benötigen und wie Künstliche Intelligenz das Lernen verändert. Vor allem aber fordert sie: Schule darf nicht stehen bleiben.

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Ganz schön rot

Freitag, 9.10.2026

Mit viel Rot und einer neuen Lehrküche startet die Fachschule Haslach in einen neuen Abschnitt: Der moderne Lernraum soll praxisnahes Arbeiten, Genuss und Ernährungsbildung verbinden.

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Lernwelten

  • Glaziologie-Camp: Alpine Ökosysteme im Blick
    Oberschülerinnen und Oberschüler vertiefen im Nationalpark Stilfserjoch Landschaftsformen und Lebensräume im Hochgebirge – Initiative der Pädagogischen Abteilung der Deutschen Bildungsdirektion
  • Schule anders gedacht
    Die WFO „Franz Kafka“ in Meran geht neue Wege im Unterricht: Seit diesem Schuljahr ersetzen Module die bisherige Semesterstruktur, selbstgesteuertes Lernen bekommt mehr Raum. Damit sollen Jugendliche eigenständiger arbeiten und individuelle Lernwege ermöglicht werden. 
  • Musik kennt keine Grenzen
    Gemeinsam musizieren, sich ausprobieren und Teil einer Gemeinschaft sein: Bei „Musik ohne Grenzen“ kamen in der Musikschule Auer 18 Kinder und Jugendliche mit besonderen Bedürfnissen zusammen. Kursleiterin Verena Koler erklärt im INFO-Interview, was Musik ohne viele Worte ermöglichen kann und wie inklusive Angebote an den Musikschulen ausgebaut werden sollen.
  • Wurzeln stärken, Vielfalt erleben
    Kulturelle Erfahrungen prägen Kinder von Anfang an. Wenn Kindergärten Theater, Feste, Geschichten oder Musik in ihren Alltag einbinden, eröffnen sie einen lebendigen Zugang zur Welt – und stärken Neugier, Sprache und gegenseitigen Respekt.
  • Das Kindergarten- und Schuljahr 2026/2027 beginnt
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