Zwei Südtiroler bei österreichischem Bundeswettbewerb Chemieolympiade

Donnerstag, 5.6.2025

Zwei Südtiroler Schüler zeigten beim Bundeswettbewerb der Chemieolympiade in Baden bei Wien ihr Können – und hielten mit Österreichs Besten mit.

Vom 12. bis 28. Mai wurde an der Pädagogischen Hochschule Niederösterreich in Baden bei Wien der österreichische Bundeswettbewerb der Chemieolympiade ausgetragen. Besonders erfreulich war die Teilnahme der beiden Südtiroler Schüler Adrian Messner von der Technologischen Fachoberschule Bruneck und Alexander Giuliani vom Realgymnasium Bozen, die bei ihrer ersten Teilnahme überzeugten, hebt die Südiroler Landeskoordinatorin Roswitha Maurer hervor: „Diese Olympiade war ein voller Erfolg. Die Leistungen waren auf höchstem Niveau, ein starkes Zeichen für die Zukunft der Naturwissenschaften.“ Besonders im Jubiläumsjahr des 25. eigenständig ausgetragenen Landeswettbewerbs in Südtirol sei dies ein bedeutender Meilenstein.

24 Schülerinnen und Schüler aus allen neun österreichischem Bundesländern sowie Südtirol als adoptiertem „zehnten“ Bundesland hatten sich der Herausforderung gestellt. Nach intensiver Vorbereitung traten sie am 26. Mai zum Theoriewettbewerb an, gefolgt vom praktischen Teil am 27. Mai. Im Labor wurden Nitrobenzoesäure synthetisiert, Calciumiodat titriert und elf unbekannte Substanzen identifiziert.

Die feierliche Siegerehrung am 28. Mai wurde von Ehrengästen aus Bildung, Wissenschaft und Politik begleitet. In ihren Ansprachen betonten Peter Gärtner von der Österreichischen Chemischen GesellschaftKristina Mandl vom Bildungsministerium und Hubert Culik vom Fachverband der Chemischen Industrie die Bedeutung von Chemie für die Zukunft sowie das Engagement der Jugendlichen. Besonders hervorgehoben wurde die Rolle der Lehrkräfte, deren freiwilliger Einsatz solche Erfolge erst möglich macht. Buchpreise und Diplome würdigten die beeindruckenden Leistungen.

LPA/mac

Drei Impulse für zeitgemäße Schule

Donnerstag, 26.2.2026

Wie gelingt zeitgemäßer Unterricht? Was stärkt Kinder beim Lernen – und was brauchen Lehrkräfte, um Beziehung und Leistung in Balance zu bringen? Drei aktuelle Podcast-Folgen liefern spannende Perspektiven auf Medienkompetenz, Lerncoaching und pädagogische Haltung.

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Lernwelten

  • Vorlesen beflügelt…
    Regelmäßiges Vorlesen stärkt Sprache, Fantasie und soziale Kompetenzen von Kindern. Im Kindergarten Girlan wird diese Erfahrung seit Jahren durch eine enge Zusammenarbeit mit der Bibliothek Girlan lebendig gepflegt.
  • Brücken zwischen Wissenschaft und Praxis stärken
    Wie lassen sich theoretische Konzepte aus dem Studium mit dem pädagogischen Alltag verbinden? In der EduSpace Lernwerkstatt am Campus Brixen der Freien Universität Bozen zeigten Praxisbegegnungen mit einer erfahrenen Kindergartenpädagogin, wie Professionalisierung im Zusammenspiel von Wissenschaft, Reflexion und konkretem Handeln gelingt.
  • Schüler und Schülerinnen begeistern mit Entwürfen für das Logo der Krankenhausschule
    Berufsschüler und -schülerinnen der LBS Gutenberg in Bozen haben mit viel Kreativität Logos für die Krankenhausschulen im Lande entworfen. Vor Kurzem wurden sie einem begeisterten Publikum und der Jury vorgestellt.
  • Der Garten als Bildungsraum: Ein naturnaher Spielort voller Möglichkeiten
    Der Garten des Kindergartens Terlan wurde gezielt als Bildungsraum weiterentwickelt. Mit neuen naturnahen Spielangeboten – darunter eine selbstgebaute Matschküche – entstand ein Lernort, an dem Kinder mit allen Sinnen forschen, gestalten und ihre Spielideen draußen weiterführen können.
  • Roboter im Kindergarten
    Roboter, Coding und KI im Kindergarten: Im Sprengel Mühlbach lernen Kinder spielerisch, wie digitale Technik funktioniert – mit Bee-Bot, Cubetto & Co. Ein Praxisbericht über frühe Medienbildung, kritisches Denken und kreatives Lernen.
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