Schüler diskutieren in Englisch über Overtourism und Social Media

Dienstag, 25.2.2025

Der diesjährige Debating-Schülerwettbewerb in englischer Sprache fand am vergangenen Freitag in Bozen statt. Die besten Rednerinnen und Redner werden im Frühjahr am regionalen Wettbewerb in Trient teilnehmen.

Die Militärausgaben der EU, eine mögliche Bettenbeschränkung im Zusammenhang mit dem sogenannten Overtourism in Südtirol, die Haftung von Social Media für ihre Inhalte und vieles mehr waren am 21. Februar Thema beim „Day of Debating“ in Bozen. Insgesamt 27 Oberschülerinnen und Oberschüler stellten dabei ihre Sprachgewandtheit im Englischen unter Beweis. Zu den teilnehmenden Schulen gehörten das Klassische, Sprachen- und Kunstgymnasium Bozen „Walther von der Vogelweide“, das Realgymnasium Bozen, das Franziskanergymnasium, das Sozialwissenschaftliche Gymnasium „Maria Hueber“, das Oberschulzentrum Sterzing „Michael Gaismair“ und das Sprachen- und Realgymnasium Bruneck „Nikolaus Cusanus“.

Der Debattierwettbewerb wurde heuer zum dritten Mal von der Pädagogischen Abteilung der Deutschen Bildungsdirektion organisiert. Auch in diesem Jahr traten die Schülerinnen und Schüler in gemischten Teams gegeneinander an und bewiesen dabei Teamfähigkeit und Kooperationsbereitschaft. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeigten sich rhetorisch gewandt, selbstbewusst und kritisch gegenüber gesellschaftlichen Themen. Sie nutzten die Gelegenheit, ihre eigenen Gedanken zu verschiedenen Themen aus Gesellschaft, Politik und Kultur in englischer Sprache zu vertiefen. Dabei galt es, Pro- und Contra-Argumente zu den diskutierten Themen zu finden und den eigenen Standpunkt zu vertreten.

Eine Jury bewertete die jungen Rednerinnen und Redner. Der erste Preis ging an das Team 5, bestehend aus Emma Hofer (Sprach- und Kunstgymnasium Bozen), Lilith Covi (Franziskanergymnasium), Manuel Rinina (Oberschulzentrum Sterzing) und Nossayba Zroudi (Realgymnasium Bozen). Das Siegerteam wird im Frühjahr am regionalen Englischwettbewerb in Trient teilnehmen, der dort schon seit einigen Jahren organisiert wird.

Bei der Siegerehrung wurde dem Gewinnerteam (Team 5) feierlich ein Preis übergeben: v.l. Ursula Pulyer (Jury) , Anna Pfitscher (Deutsche Bildungsdirektion), Manuel Rinina, Emma Hofer, Lilith Covi, Nossayba Zroudi.
Team 3 belegte den 2. Platz: Maya Irsara (Realgymnasium Bozen), Eva Maria Plattner (Franziskanergymnasium), Sondos Tabouni (Sozialwissenschaftliches Gymnasium Bozen) und Daniela Mölgg (Sprachen- und Realgymnasium Bruneck).
Traten als Team 1 an: Fabian Aufderklamm (Franziskanergymnasium), Julius Ploner (Sprachen- und Realgymnasium Bruneck), Sarah Pappalardo (Realgymnasium Bozen), Ida Tapfer (Klassisches, Sprachen- und Kunstgymnasium Bozen)
Gingen als Team 2 an den Start: Silvia Pancheri (Franziskanergymnasium), Mia Market (Realgymnasium Bozen), Beatrice Rovegno (Sprachen- und Realgymnasium Bruneck), Simon Thaler (Oberschulzentrum Sterzing)
Traten als Team 4 an: Emma Unterhofer (Realgymnasium Bozen), Ateeba Malik (Oberschulzentrum Sterzing), Elena Sigismondi (Franziskanergymnasium) und Felix Mall (Sprachen- und Realgymnasium Bruneck).
Nahmen als Team 6 am Wettbewerb teil: Jana Maier (Sozialwissenschaftliches Gymnasium Bozen), Nathalie Lezuo (Fachoberschule für Tourismus Bozen), Mariana Bernardi (Realgymnasium Bozen), Mia Mair am Tinkhof (Klassisches, Sprachen- und Kunstgymnasium Bozen).
Sie haben die Leistungen der Schülerinnen und Schüler fachgerecht bewertet: Die Jury bestehend aus Ursula Puyer, Elisa Piras und Martin Paulmichl.
Die Veranstaltung wurde von den Organisatorinnen Monika Marinello und Elisabeth Pfattner geleitet.

Redaktion INFO/LPA

„Nichts zu tun ist das Gefährlichste“

Freitag, 20.3.2026

Ein Todesfall, ein Unfall oder ein Suizid kann eine ganze Schulgemeinschaft erschüttern. Der österreichische Kriseninterventionsexperte Ingo Vogl erklärt, warum Care-Teams an Schulen so wichtig sind, welche Fehler oft passieren und wie Lehrpersonen in akuten Krisen handeln können.

mehr dazu…

Wenn Geschichten lebendig werden

Dienstag, 17.3.2026

Wenn Geschichten lebendig werden, wächst die Freude an Sprache. In mehreren Kindergärten in Eppan las die Kinderbuchautorin Jutta Nymphius aus ihren Büchern und bezog die Kinder aktiv in die Geschichten ein. Eine Begegnung, die Fantasie, Zuhören und Erzählen förderte und vieles in Bewegung brachte.

mehr dazu…

Lernwelten

  • Wenn Geschichten lebendig werden
    Wenn Geschichten lebendig werden, wächst die Freude an Sprache. In mehreren Kindergärten in Eppan las die Kinderbuchautorin Jutta Nymphius aus ihren Büchern und bezog die Kinder aktiv in die Geschichten ein. Eine Begegnung, die Fantasie, Zuhören und Erzählen förderte und vieles in Bewegung brachte.
  • Wenn ein Experiment außer Kontrolle gerät: „Die Welle“ am Vinzentinum
    Die Maturaklasse des Vinzentinums in Brixen bringt heuer das Theaterstück „Die Welle“ auf die Bühne. Im Interview erzählen Valentina Maria Nardelli, Victoria Vay und Moritz Niederrutzner, warum sie sich für das gesellschaftskritische Stück entschieden haben – und was sie dabei über Gruppendruck, Verantwortung und ihre Klassengemeinschaft gelernt haben.
  • Fachschule Tisens: Erfolgreiche Schülergenossenschaft
    Die Fachschule für Hauswirtschaft und Ernährung Tisens ist mit ihrer Schülergenossenschaft „hondgmocht & hausgmocht“ auf Erfolgskurs – Vielfältige Aktionen im Laufe des Schuljahrs
  • Junge Ideen und kreative Hofkonzepte für eine zukunftsfähige Landwirtschaft
    Mit Mut und Marktgespür präsentierten die Abschlussklassen der Fachschule Salern ihre Zukunftspläne für einen Hof in Südtirol. In Zusammenarbeit mit dem Graahof in Rodeneck entwickelten die Schülerinnen und Schüler innovative Betriebskonzepte – praxisnah und kreativ.
  • „prima la musica“: Fermate für Gesamttiroler Landeswettbewerb
    Der Landeswettbewerb “prima la musica” wurde am 10. März in Erl und Ebbs im Bezirk Kufstein abgeschlossen – Nahezu 900 junge Musizierende aus Südtirol, Nordtirol und Osttirol haben erfolgreich daran teilgenommen.
Mehr…