Wenn Krisen die Schule treffen

„Nichts zu tun ist das Gefährlichste“

Freitag, 20.3.2026

Ein Todesfall, ein Unfall oder ein Suizid kann eine ganze Schulgemeinschaft erschüttern. Der österreichische Kriseninterventionsexperte Ingo Vogl erklärt, warum Care-Teams an Schulen so wichtig sind, welche Fehler oft passieren und wie Lehrpersonen in akuten Krisen handeln können.

Wenn Kinder, Jugendliche oder Lehrpersonen mit einem plötzlichen Todesfall, einem schweren Unglück oder einem Suizid konfrontiert sind, geraten Schulen schnell an ihre Grenzen. Umso wichtiger sind gut vorbereitete Care-Teams, klare Krisenpläne und ein sicherer Umgang mit Kommunikation, Trauer und psychosozialer Unterstützung. Der österreichische Sozialarbeiter, Kriseninterventionsexperte und Kabarettist Ingo Vogl beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit psychosozialer Notfallversorgung. Am 20. März referiert er im Rahmen einer Tagung für Care-Teams in Südtirol über das sensible Thema Suizid und darüber, wie Schulen, Betreuungseinrichtungen und Bezugspersonen damit umgehen können. Im Interview erklärt er, worauf es in Krisensituationen ankommt.

INFO: Herr Vogl, Sie beschäftigen sich schon seit Jahrzehnten mit psychosozialer Notfallversorgung. Was genau versteht man unter Care-Arbeit in Krisensituationen – und warum ist sie gerade in Schulen so wichtig?

Ingo Vogl: Ich bin in diesem Bereich seit vielen Jahren tätig, vor allem in Österreich. Schulen sind aus mehreren Gründen ein sehr zentrales Aufgabengebiet. Dort haben wir es mit Kindern und Jugendlichen zu tun, die ganz unterschiedlich mit Krisensituationen umgehen und unterschiedliche Bedürfnisse haben. Das beginnt beim Verständnis von Ereignissen wie plötzlichen Todesfällen und reicht bis zu Fragen von Ritualen oder gruppendynamischen Prozessen: Wie reagiert eine Klasse? Wie verändert ein tragisches Ereignis das soziale Gefüge? Diese Dinge kumulieren in Bildungseinrichtungen. Wenn einzelne Kinder oder ganze Gruppen von einem tragischen Ereignis betroffen sind, etwa von einem plötzlichen Todesfall, entstehen dort besondere Herausforderungen.

Was macht die Situation für Lehrpersonen besonders schwierig?

Pädagoginnen und Pädagogen sind in solchen Situationen oft selbst betroffen und gleichzeitig jene Fachkräfte, die Orientierung geben sollen.Wenn ein Schüler oder eine Schülerin stirbt oder schwer betroffen ist, kenne ich diese Person ja auch. Ich bin also selbst mitbetroffen. Gleichzeitig erwarten Schülerinnen und Schüler, Eltern sowie Kolleginnen und Kollegen, dass ich professionell weiß, wie mit der Situation umzugehen ist. Das heißt: Ich habe in diesem Moment eine doppelte Herausforderung.

Schulen mit Care-Teams wissen, wo sie Unterstützung bekommen, haben Kommunikationsabläufe vorbereitet und können schneller reagieren. Das ist aus meiner Sicht der Schlüssel für den Umgang mit Krisen in Bildungseinrichtungen.

Sie sprechen auch von drei „Währungen“, mit denen in Krisen gearbeitet wird. Was meinen Sie damit?

In traumatischen Krisen wird mit drei „Währungen“ gehandelt: Ressourcen, Zeit und Informationen. Ressourcen gehen sehr schnell aus – Räume, Personal oder Unterstützung fehlen plötzlich. Gleichzeitig ist Zeit knapp, weil solche Ereignisse unerwartet passieren und Entscheidungen sofort getroffen werden müssen. Und die dritte Währung sind Informationen: Wer hat verlässliche Fakten und kann klare Antworten geben?
Darauf kann man sich vorbereiten. Schulen mit Care-Teams wissen, wo sie Unterstützung bekommen, haben Kommunikationsabläufe vorbereitet und können schneller reagieren. Das ist aus meiner Sicht der Schlüssel für den Umgang mit Krisen in Bildungseinrichtungen.

In Südtirol gibt es inzwischen an vielen Schulen Care-Teams. Was macht ein gutes Care-Team aus, wenn plötzlich eine Krise oder ein Notfall eintritt?

Ganz wichtig ist, dass ich mich so vorbereite, dass dieses Team auch dann arbeits- und handlungsfähig ist, wenn möglicherweise Teile dieses Teams selbst betroffen sind. Das heißt: Ein gutes Care-Team ist so aufgestellt, dass es handlungsfähig bleibt, weil es in der Vorarbeit einen transparenten Krisenplan oder Krisenfahrplan entwickelt hat, mit dem im Ernstfall auch jene Kolleginnen und Kollegen arbeiten können, die akut damit zu tun haben. Das Zweite ist: Ich muss ein Care-Team so aufstellen, dass Menschen intern dabei sind, von denen ich weiß, dass sie im Ernstfall auch freispielbar und aktivierbar sind und dass sie dann auch wissen, wie mit dem Krisenfahrplan gearbeitet wird.
Und zum Dritten ist ein gutes Care-Team meist dadurch gekennzeichnet, dass dort Menschen eingebunden sind, die auch im Schulalltag schon gute Zugänge zu Ressourcen haben. Sprich: Ich muss in der Lage sein, Kommunikationswege, EDV, räumliche Möglichkeiten oder organisatorische Abläufe rasch zu aktivieren, aufzumachen und nutzbar zu machen.

Gibt es noch einen Aspekt?

Ja, ein gutes Care-Team zeichnet sich auch dadurch aus, dass es präventiv vorbereitet hat, wie seine Mitglieder selbst wieder psychosozial gesund aus einem Einsatz oder aus einem belastenden Ereignis herausgehen. Das heißt, die Teammitglieder kennen schon vor dem Ereignis ihre eigenen Unterstützungsnetzwerke, Supervisionsangebote oder therapeutischen Möglichkeiten, um nach einem solchen Ereignis auch selber wieder stabil weiterarbeiten zu können.

Der typischste Fehler ist zu sagen: Wir haben einen Plan, den haben wir vor sieben Jahren einmal gemacht, und der steht irgendwo in einer Mappe im Regal.

Aus Ihrer eigenen Erfahrung heraus: Was sind typische Fehler, die Institutionen im Umgang mit Krisen machen?

Der typischste Fehler ist zu sagen: Wir haben einen Plan, den haben wir vor sieben Jahren einmal gemacht, und der steht irgendwo in einer Mappe im Regal. Das Problem ist: In diesem Plan stehen oft Menschen, die gar nicht mehr da sind, Kontaktdaten sind nicht mehr aktuell, und viele Kolleginnen und Kollegen können damit gar nicht arbeiten, weil sie ihn seit Jahren nicht mehr gesehen haben. Außerdem sind solche Pläne oft viel zu umfangreich – 20 oder 30 Seiten, die in einer akuten Krisensituation niemand liest.
Ein Krisenplan muss kurz und übersichtlich sein, im besten Fall auf einer oder zwei Seiten. Darin muss klar stehen: Was sind die ersten Schritte? Wer ist im Krisenteam? Wer wird informiert? Welche Gruppen sind betroffen? Wenn dieser Plan aktuell ist, regelmäßig besprochen wird und sich das Krisenteam ein- oder zweimal im Jahr darauf vorbereitet, dann bleibt eine Schule handlungsfähig.
Ein weiterer klassischer Fehler ist die Haltung: „Bei uns ist noch nie etwas passiert.“ Das mag stimmen, schützt aber nicht davor, dass irgendwann doch etwas passiert. Vorbereitung kann nur in Zeiten stattfinden, in denen gerade nichts passiert – in der Akutphase ist es dafür zu spät.

Bei der Tagung in Südtirol sprechen Sie über ein besonders sensibles Thema: Suizid und die Situation von Kindern, die zurückbleiben. Warum wird darüber noch so wenig gesprochen?

Wir haben grundsätzlich schon im Umgang mit dem Thema Tod ein Tabu. Und Suizid ist noch einmal eine besondere Form davon, weil er sehr viel Unsicherheit auslöst: Wie kann das sein, dass jemand so etwas tut? Mir ist wichtig, dieses Thema aus dem Tabu herauszuholen. Denn für die Angehörigen bleibt immer der Verlust – egal, ob jemand durch einen Unfall stirbt oder sich das Leben nimmt. Es bleibt Trauer, es bleibt eine Lücke.
Ein weiterer Punkt ist: Wir wollen unsere Kinder schützen. Wenn wir selbst unsicher sind, wie wir mit einem Thema umgehen sollen, glauben wir oft, Kinder müssten noch stärker davor geschützt werden. Dabei empfiehlt die Suizidprävention, das Thema – so wie andere Formen des Todes – altersgerecht anzusprechen.

Warum spielt dieses Thema gerade in der Schule eine so große Rolle?

In der Schule treffen drei Gruppen aufeinander: Pädagoginnen und Pädagogen, Schülerinnen und Schüler und die Eltern. Wenn ein Kind etwa den Suizid eines Elternteils erlebt und darüber in der Klasse spricht, erfahren viele andere Kinder davon und tragen die Geschichte nach Hause. Die Schule muss deshalb sehr schnell kommunizieren, informieren und Unterstützung anbieten – für die betroffene Klasse, aber auch für die Eltern. Genau auf solche Situationen kann man sich vorbereiten.

Lehrpersonen müssen nicht in jeder Situation selbst Expertinnen oder Experten sein. Wichtig ist, wahrzunehmen, dass etwas nicht stimmt, nachzufragen und Unterstützung zu holen.

Wie können Schulen und Betreuungseinrichtungen in einer solchen Situation richtig reagieren – und was sollten sie unbedingt vermeiden?

Je mehr Gerüchte entstehen, je mehr Menschen allein gelassen werden und je mehr Dinge tabuisiert werden, desto eher wird etwas schieflaufen. Das heißt: Wenn ich zu lange zum Reagieren brauche, wenn ich nicht rasch und klar kommuniziere und nicht mit der Wahrheit arbeite, sondern Gerüchten freien Lauf lasse, dann wird die Situation schwieriger. Gerüchte haben eine enorme zerstörerische Kraft und verschärfen die Krise zusätzlich. Ebenso problematisch ist es, wenn Ressourcen fehlen, um Betroffene gut zu begleiten, oder wenn es keine Vorbereitung gibt, keinen Krisenfahrplan und keine Erfahrung darin, wie man mit Menschen in solchen Situationen spricht.

Gibt es Signale oder Situationen, bei denen Lehrpersonen hellhörig werden sollten, wenn es um Krisen oder auch suizidale Krisen von Jugendlichen geht?

Unbedingt. Immer dann, wenn sich Verhaltensweisen deutlich verändern, sollte man aufmerksam werden. Wenn jemand, der vorher ruhig oder introvertiert war, plötzlich sehr laut und auffällig wird – oder umgekehrt: wenn jemand, der immer aktiv war, sich komplett zurückzieht. Auch wenn Freundesgruppen zerbrechen oder Mitschülerinnen und Mitschüler sich Sorgen um jemanden machen, sollte man hellhörig werden.
Als Orientierung gilt das einfache Prinzip „Look, Listen, Link“: hinschauen, zuhören und Hilfe aktivieren. Lehrpersonen müssen nicht in jeder Situation selbst Expertinnen oder Experten sein. Wichtig ist, wahrzunehmen, dass etwas nicht stimmt, nachzufragen und Unterstützung zu holen.
Gerade beim Thema Suizidalität ist wichtig zu wissen: Wenn ich einen Verdacht anspreche, bringe ich niemanden dadurch erst auf diese Idee. Im schlimmsten Fall sagt die Person: Nein. Wenn ich aber nicht frage und der Verdacht stimmt, kann das tragische Folgen haben.

Viele Lehrpersonen haben vielleicht Angst, mit dem Thema Suizid überhaupt zu beginnen, weil sie befürchten, etwas falsch zu machen. Was würden Sie ihnen sagen?

Wie in jeder Ersten Hilfe – ob in der physischen, in der psychischen oder im Umgang mit Suizidalität – ist meine klare Antwort: Nichts zu tun ist das Gefährlichste.

Ich muss wissen, wo ich Unterstützung bekomme, wenn mich ein Einsatz belastet.

Sie arbeiten seit vielen Jahren mit Menschen in extrem belastenden Situationen. Wie schafft man es, diese Arbeit zu machen, ohne selbst daran zu zerbrechen?

Ich glaube, dafür braucht es mehrere Dinge. Ein wichtiger Punkt ist, dass ich aus vielen Einsätzen mit dem Gefühl herausgehe, einen kleinen Beitrag leisten zu können. Ich sage oft: Für Menschen auf einem sehr steinigen Weg kann ich vielleicht ein Stück weit das Geländer sein. Die Schritte müssen sie selbst gehen, aber ich kann ihnen Halt geben. Und das ist ein gutes Gefühl.
Natürlich braucht es auch viel Ausbildung, Wissen, ein gutes Team und ein sicheres Netzwerk. Dazu gehört auch die eigene Psychohygiene: Ich muss wissen, wo ich Unterstützung bekomme, wenn mich ein Einsatz belastet. Ich habe zum Glück sehr stabile Netzwerke und weiß, wo ich Hilfe bekomme. Das gibt mir Sicherheit. Ich komme außerdem aus dem Rettungsdienst und fahre seit 33 Jahren ehrenamtlich Rettung in Salzburg. Früher gab es viele dieser Unterstützungsangebote noch nicht. Heute zu sehen, dass es Krisenintervention und Netzwerke gibt, macht diese Arbeit deutlich stabiler.

Ihre Biografie ist ja interessant, weil Sie neben Ihrer Arbeit als Sozialarbeiter und Experte in der Krisenintervention auch Kabarettist sind und dort ihre Erfahrungen mit einbringen. Wie kommt man von der Krisenintervention auf die Bühne?

Das ist eigentlich die beste Ergänzung überhaupt. Ich stelle mir das oft wie zwei Waagschalen vor. Wenn das Leben nur aus Krisenintervention und traumatischen Einsätzen bestünde, wäre das unglaublich fordernd. Es braucht ein Gegengewicht. Und gleichzeitig würde ein Leben nur aus Kabarett und schönen Erlebnissen der Realität auch nicht gerecht werden. Für mich sind diese beiden Dinge ein guter Ausgleich.
Humor – und ich verstehe Kabarett auch als eine Methode sozialer Arbeit – kann helfen, Tabuthemen zu übersetzen. Über Emotionen und über Lachen kann man Menschen erreichen und ihnen einen Zugang zu schwierigen Themen eröffnen. Für die eigene Psychohygiene ist Humor ohnehin ein wichtiger Faktor.

Wie ist das bei Ihnen persönlich entstanden?

Ein Stück weit ist es sicher Talent. Aber ich bin gar nicht selbst auf die Idee gekommen. Ein Freund hat mich praktisch dazu gedrängt, einmal auf die Bühne zu gehen. Beim ersten Auftritt habe ich gemerkt: Das gefällt mir. Danach war es viel Arbeit.
Heute habe ich das Gefühl, dass ich mit Kabarett auch etwas bewegen kann. Meine Programme beschäftigen sich stark mit Themen aus dem Gesundheitsbereich und mit eigenen Erfahrungen. Ich habe den Eindruck, dass Kabarett auch Präventionsarbeit leisten kann.
Gerade vor einigen Tagen habe ich das wieder erlebt: Nach einem Auftritt in einer Schule kam eine Schülerin zu mir und erzählte von einer Freundin, die sich das Leben genommen hat. Sie sagte: „Erzähl diese Geschichte weiter, damit andere früher Hilfe holen.“ Wenn Kabarett so etwas bewirken kann, dann ist es für mich eine der schönsten Formen sozialer Arbeit.

Zum Schluss: Wenn Sie an Schulen denken, was wünschen Sie sich, dass Lehrpersonen, Eltern sowie Schülerinnen und Schüler aus Ihrer Arbeit mitnehmen?

Das Gefühl, dass ganz viele Dinge eigentlich gut funktionieren, dass wir unglaublich viele Ressourcen nutzen können und dass viele Menschen auch in traumatischen Situationen wirklich handlungsfähig sind. Ich wünsche mir also vor allem Sicherheit und Mut: die Sicherheit, dass auch Dinge, die uns im Vorfeld undenkbar erscheinen, bewältigbar sein können, wenn wir vorbereitet sind. Wenn am Ende dieses Gesprächs vor allem Mut bleibt und die Idee, dass solche Dinge bewältigbar sind, dass wir in der Lage sind, uns vorzubereiten und dann auch gut zu handeln, dann ist schon wahnsinnig viel erreicht.

INFO Redaktion

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