Schulsekretärinnen-Konferenz: Verbesserungen greifen im Schulalltag

Mittwoch, 30.9.2026

Schulsekretärinnen und Schulsekretäre aller drei Sprachgruppen kommen bei der Konferenz in Bozen zusammen – Vertragliche Aufwertung und praktische Hilfen sollen laut Amhof und Achammer ihre Arbeit stärken

Sie halten den Schulbetrieb organisatorisch am Laufen und sind Anlaufstellen für Direktionen, Lehrpersonen, Familien sowie Schülerinnen und Schüler. Am 30. September kamen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schulsekretariate aller drei Sprachgruppen zu einer gemeinsamen Eröffnungskonferenz in Bozen zusammen. Im Mittelpunkt standen ihre Arbeit und jene Verbesserungen, die bereits greifen oder schrittweise umgesetzt werden.

Gleich zu Beginn hob Personallandesrätin Magdalena Amhof die zentrale Rolle der Mitarbeitenden hervor: „Die Schulsekretariate sind die Drehscheiben unserer Schulen. Ohne ihre Professionalität und ihr tägliches Engagement würde Schule nicht funktionieren. Deshalb ist es uns wichtig, dieses Berufsbild zu stärken und angemessene Rahmenbedingungen zu gewährleisten.“

Es gelte die Sekretariate bei den wachsenden Herausforderungen zu unterstützen, betonte Bildungslandesrat Philipp Achammer. „Wir wollen Verwaltungsabläufe vereinfachen, Aufgaben sinnvoll verteilen und die Digitalisierung gezielt nutzen. Unser gemeinsames Ziel ist es, die wichtige Arbeit in den Schulsekretariaten  machbar zu gestalten“, sagte Achammer.

Konkrete Schritte wurden bereits gesetzt. Das Berufsbild der Schulsekretärinnen und Schulsekretäre wurde überarbeitet und eine neue Zulage eingeführt, die je nach Komplexität der Schule bis zu 70 Prozent des Anfangsgehaltes betragen kann. Neu eingeführt wurde auch das Berufsbild der qualifizierten Sekretariatsassistenz sowie ein Fonds zur Vergütung besonderer Aufgaben und Koordinierungstätigkeiten. Auch die 2025 umgesetzte strukturelle Inflationsanpassung verbessert die Entlohnung. Im Frühjahr 2026 wurde ein Wettbewerb durchgeführt, um die Teams personell zu verstärken.

„Gemeinsam mit allen Schulen haben wir ein Maßnahmenpaket mit vielen spürbaren Verbesserungen ausgearbeitet, um die Verantwortung zu würdigen und die tägliche Arbeit zu erleichtern“, erklärte der Direktor des Personalressorts, Günther Burger.

Bildungsdirektor Gustav Tschenett führte durch die Veranstaltung und warb für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit. Vertreterinnen und Vertreter der deutschen, italienischen und ladinischen Bildungsdirektionen unterstrichen, dass gut funktionierende Sekretariate eine Voraussetzung für Qualität an den Schulen sind.  Die Konferenz bot auch Gelegenheit zum fachlichen Austausch.

Quelle: LPA/san