Bildungsjahr 2025/2026: Gesellschaftlichen Herausforderungen begegnen

Mittwoch, 24.9.2025

100 Führungskräfte der deutschsprachigen Kindergärten und Schulen waren heute bei der Auftaktkonferenz der Deutschen Bildungsdirektion dabei – Gastvortrag über technologische Transformation in Bildung und Gesellschaft.

Bildungslandesrat Philipp Achammer, Bildungsdirektor Gustav Tschenett und Landesschuldirektorin Sigrun Falkensteiner haben am 24. September mit einer Veranstaltung im NOI-Techpark in Bozen offiziell das Bildungsjahr 2025/2026 eröffnet. Bildungsdirektor Gustav Tschenett unterstrich dabei die aktuellen Herausforderungen im Bildungsbereich: „Bildungseinrichtungen wirken wie ein Brennglas gesellschaftlicher Komplexität. Gerade in Zeiten der digitalen Modernisierung ist es umso wichtiger, dass wir gemeinsam Wege finden, die nicht in Polarisierung, sondern in Gestaltung münden.“

Bildungslandesrat Philipp Achammer (vorne mit Mikrophon), Bildungsdirektor Gustav Tschenett und Landesschuldirektorin Sigrun Falkensteiner (in der ersten Reihe rechts) eröffneten bei der Veranstaltung im NOI-Techpark in Bozen offiziell das Bildungsjahr 2025/2026.

Landesrat Philipp Achammer sprach bei der Auftaktkonferenz, an der die Führungskräfte nahezu vollzählig teilnahmen, auch die aktuellen Themen im Bildungsbereich an. „Die Schulen stehen vor der Aufgabe, gesellschaftlichen Herausforderungen zu begegnen, auf deren Steuerung sie keinen Einfluss haben“, zitierte Landesrat Philipp Achammer eine Expertenstimme aus dem Bericht „Bildung in Deutschland 2024“. In seiner Rede betonte er, wie entscheidend es in der aktuellen Situation sei, den inneren Zusammenhalt zu stärken: „Die Kraft zur Mäßigung und zum Ausgleich ist entscheidend, um Kindern, Jugendlichen und Eltern Orientierung zu geben in einer zunehmend verunsicherten Welt.“

Landesrat Philipp Achammer sprach bei der Auftaktkonferenz mit nahezu vollzählig versammelten Führungskräften auch die aktuellen Themen im Bildungsbereich an.

Um Veränderungen, Verunsicherungen und Wandel ging es auch im Impulsreferat zum Thema „Technologische Transformation – Freude am Ungewissen“. Zukunftsforscher Tristan Horx referierte dazu in seinem Online-Vortrag. „Wenn Roboter bessere Roboter werden, müssen wir Menschen humaner werden“, sagte Horx. Ängste vor Künstlicher Intelligenz, das Ende alter Gewissheiten und die Rolle von Schule in einer Zeit, in der nicht mehr Wissensvermittlung, sondern Menschlichkeit, Empathie und Konfliktfähigkeit im Vordergrund stehen müssen – dies war die Kernaussage seines Vortrages. „Es muss verstärkt Augenmerk auf eine generationsübergreifende Kommunikation gelegt werden in einer Zeit, in der Megatrends ausgedient haben, immer mehr Gegentrends entstehen und der gesellschaftliche Wandel uns alle vor neue Herausforderungen stellt“, erklärte Zukunftsforscher Horx.

Zukunftsforscher Tristan Horx (links) hielt ein Impulsreferat zum Thema Technologische Transformation – Freude am Ungewissen. Schulinspektor Werner Sporer (rechts) begrüßte den Online-Referenten.

Bildungsdirektor Gustav Tschenett begrüßte die Schulführungskräfte und bedankte sich für die Vorbereitungen für das neue Bildungsjahr.

Das Saxophonensemble der Landesmusikschuldirektion hat die Auftaktkonferenz musikalisch gestaltet.

LPA/red/mac

„Wir müssen Schulen wirklich transformieren“

Mittwoch, 14.10.2026

Anne Sliwka kennt Schulsysteme von Kanada bis Neuseeland. Die Bildungswissenschaftlerin erklärt im INFO-Interview, warum gute Schulen keine Einzelkämpferinnen und Einzelkämpfer brauchen, weshalb Kinder erst ein solides Wissensfundament benötigen und wie Künstliche Intelligenz das Lernen verändert. Vor allem aber fordert sie: Schule darf nicht stehen bleiben.

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Ganz schön rot

Freitag, 9.10.2026

Mit viel Rot und einer neuen Lehrküche startet die Fachschule Haslach in einen neuen Abschnitt: Der moderne Lernraum soll praxisnahes Arbeiten, Genuss und Ernährungsbildung verbinden.

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Service

  • Chancen von Bildung und Lernen über Grenzen hinweg
    Erasmus Days vom 12. bis 17. Oktober – Austausch von Erfahrungen und Chancen von Bildung und Lernen über Grenzen hinweg – Europa gemeinsam erleben, voneinander lernen und neue Perspektiven aufzeigen
  • Mathematik und Naturwissenschaften anschaulich vermitteln
    BRIMA+NAT Primar: Fortbildungstag für pädagogische Fachkräfte im Primarbereich mit Impulsen, um Begeisterung für Mathematik und Naturwissenschaften zu wecken und zu fördern
  • Pädagogische Abteilung und luxemburgisches IFEN planen engere Zusammenarbeit
    Die Pädagogische Abteilung und das luxemburgische Institut IFEN kooperieren künftig enger. Bei einem Arbeitstreffen standen neue Formate von Lehrerfortbildungen, Arbeitsorganisation und Digitalisierung im Mittelpunkt.
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    Der Umgang mit dem Autismus-Spektrum stellt Schulen und Beratungsdienste vor ähnliche Herausforderungen. Bei einem Fachtreffen in Bozen vereinbarten Experten aus Vorarlberg und Südtirol nun weitere Schritte für die Schulpraxis.
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