Fachoberschulen
Erster Austausch zur Schulreform

Die staatliche Reform der Fachoberschulen ist gesetzt, vieles daran ist noch offen. In Bozen hat die Deutsche Bildungsdirektion die Schulführungskräfte frühzeitig zu einem ersten Austausch zusammengeführt.
Der Rahmen der staatlichen Reform der Fachoberschulen steht, die Details fehlen. In der Deutschen Bildungsdirektion sind am Mittwoch die Schulführungskräfte der Fachoberschulen gemeinsam mit den Schulinspektoren Werner Sporer und Piero Di Benedetto erstmals zur geplanten Reform zusammengekommen.
Die Landesschuldirektion hat damit früh den Austausch gesucht. Denn während die Umsetzung der staatlichen Reform im restlichen Italien bereits für September 2026 vorgesehen ist, folgt Südtirol ein Jahr später.
Südtirol startet im Schuljahr 2027/2028
Das Treffen war nicht auf Ergebnisse angelegt. Weder Modelle noch Positionen standen zur Diskussion. Stattdessen ging es um eine erste Einordnung: offene Punkte, erkennbare Linien, absehbare Fragen für die Schulen. Einschätzungen wurden ausgetauscht, Unsicherheiten benannt.
„Mit diesem frühen Austausch setzten wir bewusst auf Information und Dialog“, sagt Schulinspektor Sporer. Denn Ziel sei es, die Entwicklung aufmerksam zu begleiten und Schulführungskräfte rechtzeitig einzubinden, ohne ihr vorzugreifen.
Die Neuerungen der Reform der Fachoberschulen betreffen primär die fachrichtungsspezifischen Fachbereiche, wobei sich die konkreten Auswirkungen in Art und Umfang je nach Fachrichtung unterscheiden. Die grundlegende Ausgestaltung der Reform liegt auf staatlicher Ebene; bei der Umsetzung in Südtirol müssen lokale Besonderheiten, wie die Berücksichtigung der Zweitsprache Italienisch natürlich beachtet werden.




