Zertifikat für 26 Übungsfirmen von Südtiroler Oberschulen

Dienstag, 6.5.2025

Zertifikat zum bestandenen QualitätsAudit 2025 an 26 Übungsfirmen von Südtiroler Oberschulen verliehen.

Die Südtiroler Übungsfirmen nehmen seit 20 Jahren am QualitätsAudit teil, das ein wichtiger Bestandteil für eine kontinuierliche Weiterentwicklung und Qualitätssteigerung der Übungsfirmenarbeit ist. Dieses Messinstrument für die Qualität der Übungsfirmenarbeit umfasst zwölf zu erfüllende Kriterien, wobei das Regelkreismodell Plan – Do – Check – Act im Zentrum steht. Zentrale Bereiche des Kriterienkatalogs sind DigitalisierungNachhaltigkeit und soziale Sensibilität. Das Qualitätsaudit wird jährlich von der österreichischen Übungsfirmenzentrale ACT ausgeschrieben, die zum Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung gehört.

Im Rahmen einer Feierstunde am 6. Mai am Sitz des Raiffeisenverbandes in Bozen haben die Landeskoordinatorin der Südtiroler Übungsfirmen an der DeutscheBildungsdirektion Sonja Rienzner und Landeskoordinator Wolfgang Lanz das QualitätsAudit vorgestellt. Dabei hoben sie die Bedeutung der Teilnahme am QualitätsAudit für die Förderung der von der Wirtschaft geforderten Kompetenzen hervor. So wie das lebenslange Lernen für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Unternehmen notwendig ist, müssen auch die Unternehmen selbst an ihrer ständigen Weiterentwicklung und an einer kontinuierlichen Verbesserung ihrer Abläufe und Produkte arbeiten.

Im Rahmen einer Feierstunde am 6. Mai am Sitz des Raiffeisenverbandes in Bozen haben die Landeskoordinatorin der Südtiroler Übungsfirmen an der Deutschen Bildungsdirektion Sonja Rienzner und Landeskoordinator Wolfgang Lanz das QualitätsAudit vorgestellt.

Landesschuldirektorin Sigrun Falkensteiner betonte den Wert einer gesamtheitlichen Ausbildung, die die gesellschaftliche Verantwortung aller Wirtschaftsteilnehmer in den Mittelpunkt stellt. Sie rief die Schülerinnen und Schüler sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Übungsfirmen dazu auf, diese Verantwortung auch wahrzunehmen und die Gesellschaft mitzugestalten.

Auf den Wert einer gesamtheitlichen Ausbildung verwiesen: Landesschuldirektorin Sigrun Falkensteiner mit den Moderatoren Kevin Rieder und Sarah Messner.

Übungsfirmen sind wie reale Unternehmen organisiert. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in Abteilungen und verbringen einmal wöchentlich drei bis vier Stunden in einem Großraumbüro. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Übungsfirmen schließen untereinander Geschäfte ab. Während Geld und Waren rein fiktiv sind, entsprechen alle anderen Aktivitäten wie Geschäftsanbahnung und Fakturierung den realen Geschäftspraktiken.

Bei der Unterrichtsform Übungsfirma wenden die Schülerinnen und Schüler theoretisches Wissen praktisch an. Die Übungsfirma bietet somit eine ideale Möglichkeit für eine Zusammenarbeit zwischen Schule und Arbeitswelt. Dies unterstrich auch Vizedirektor des Raiffeisenverbandes Christian Tanner; der Raiffeisenverband und die Südtiroler Übungsfirmen arbeiten bereits seit 15 Jahren zusammen.

Zertifikatsverleihung an 26 Übungsfirmen von Südtiroler Oberschulen: der Vizedirektor des Raiffeisenverbandes Südtirol Christian Tanner

LPA/red/ma

Lernen in Zeiten großer Umbrüche 

Samstag, 31.1.2026

Beim diesjährigen „Memorial Day“ am Realgymnasium „Albert Einstein“ und an der TFO „Oskar von Miller“ in Meran verbanden Schülerinnen und Schüler das Gedenken an den Holocaust mit aktuellen Fragen zur Zukunft von Schule, Bildung und Künstlicher Intelligenz – selbst organisiert, kritisch und verantwortungsvoll. 

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Lernwelten

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    Der Garten des Kindergartens Terlan wurde gezielt als Bildungsraum weiterentwickelt. Mit neuen naturnahen Spielangeboten – darunter eine selbstgebaute Matschküche – entstand ein Lernort, an dem Kinder mit allen Sinnen forschen, gestalten und ihre Spielideen draußen weiterführen können.
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    Roboter, Coding und KI im Kindergarten: Im Sprengel Mühlbach lernen Kinder spielerisch, wie digitale Technik funktioniert – mit Bee-Bot, Cubetto & Co. Ein Praxisbericht über frühe Medienbildung, kritisches Denken und kreatives Lernen.
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    190 Personen der land-, forst- und hauswirtschaftlichen Fachschulen aus Tirol, Südtirol und Trentino trafen sich auf Einladung der Laimburg bei Rodeln, Langlauf, Ski Alpin und Snowboard in Südtirol
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    39 Jugendliche entwarfen in der Fortbildungsakademie „Schloss Rechtenthal“ Ideen für die Schule von morgen, verhandelten Klimapolitik am Spieltisch und diskutierten Chancen sowie Grenzen von KI. Zwei Tage, die zeigten, wie Lernen außerhalb des Unterrichts wirken kann.
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